Sehr schöner Blog: http://elternzeit-blog.de/
Macht wirklich Spaß zu lesen.
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Eines Tages bat eine Lehrerin ihre Schüler, die Namen aller anderen
Schüler der Klasse auf ein Blatt Papier zu schreiben und ein wenig Platz
neben den Namen zu lassen.
Dann sagte sie zu den Schülern, sie sollten überlegen, was das Netteste
ist, das sie über jeden ihrer Klassenkameraden sagen können und das
sollten sie neben die Namen schreiben.
Es dauerte die ganze Stunde, bis jeder fertig war und bevor sie den
Klassenraum verließen, gaben sie ihre Blätter der Lehrerin.
Am Wochenende schrieb die Lehrerin jeden Schülernamen auf ein Blatt Papier
und daneben die Liste der netten Bemerkungen, die ihre Mitschüler über den
Einzelnen aufgeschrieben hatten. Am Montag gab sie jedem Schüler seine
oder ihre Liste. Schon nach kurzer Zeit lächelten alle.
“Wirklich?”, hörte man flüstern. “Ich wusste gar nicht, dass ich
irgendjemandem was bedeute!” und “Ich wusste nicht, dass mich andere so
mögen”, waren die Kommentare. Niemand erwähnte danach die Listen wieder.
Die Lehrerin wusste nicht, ob die Schüler sie untereinander oder mit
ihren Eltern diskutiert hatten, aber das machte nichts aus. Die Übung
hatte ihren Zweck erfüllt. Die Schüler waren glücklich mit sich und mit
den anderen.
Einige Jahre später war einer der Schüler gestorben und die Lehrerin ging
zum Begräbnis dieses Schülers. Die Kirche war überfüllt mit vielen
Freunden. Einer nach dem anderen, der den jungen Mann geliebt oder gekannt
hatte, ging am Sarg vorbei und erwies ihm die letzte Ehre.
Die Lehrerin ging als letzte und betete vor dem Sarg. Als sie dort stand,
sagte einer der Anwesenden, die den Sarg
trugen, zu ihr: “Waren Sie Marks Mathelehrerin?” Sie nickte: “Ja”. Dann
sagte er: “Mark hat sehr oft von Ihnen gesprochen.”
Nach dem Begräbnis waren die meisten von Marks früheren Schulfreunden
versammelt. Marks Eltern waren auch da und sie warteten offenbar
sehnsüchtig darauf, mit der Lehrerin zu sprechen. “Wir wollen Ihnen etwas
zeigen”, sagte der Vater und zog eine Geldbörse aus seiner Tasche.
“Das wurde gefunden, als Mark verunglückt ist. Wir dachten, Sie würden es
erkennen.” Aus der Geldbörse zog er ein stark abgenutztes Blatt, das
offensichtlich zusammengeklebt, viele Male gefaltet und
auseinandergefaltet worden war. Die Lehrerin wusste ohne hinzusehen, dass
dies eines der Blätter war, auf denen die netten Dinge standen, die seine
Klassenkameraden über Mark geschrieben hatten. “Wir möchten Ihnen so sehr
dafür danken, dass Sie das gemacht haben”, sagte Marks Mutter. “Wie Sie
sehen können, hat Mark das sehr geschätzt.” Alle früheren Schüler
versammelten sich um die Lehrerin. Charlie lächelte ein bisschen und
sagte: “Ich habe meine Liste auch noch. Sie ist in der obersten Schublade
in meinem Schreibtisch”.
Die Frau von Heinz sagte: “Heinz bat mich, die Liste in unser
Hochzeitsalbum zu kleben.” “Ich habe meine auch noch”, sagte Monika. “Sie
ist in meinem Tagebuch.” Dann griff Irene, eine andere Mitschülerin, in
ihren Taschenkalender und zeigte ihre abgegriffene und ausgefranste Liste
den anderen. “Ich trage sie immer bei mir”, sagte Irene und meinte Dann:
“Ich glaube, wir haben alle die Listen aufbewahrt.” Die Lehrerin war so
gerührt, dass sie sich setzen musste und weinte. Sie weinte um Mark und
für alle seine Freunde, die ihn nie mehr sehen würden.
Im Zusammenleben mit unseren Mitmenschen vergessen wir oft, dass jedes
Leben eines Tages endet und dass wir nicht wissen, wann dieser Tag sein
wird. Deshalb sollte man den Menschen, die man liebt und um die man sich
sorgt, sagen, dass sie etwas Besonderes und Wichtiges sind. Sag es ihnen,
bevor es zu spät ist.
…endlich habe ich es gefunden!
Berlin auf dem Rad
Oft sehe ich in Berlin Eltern, Väter und Mütter ihre Kids mit Fahrrad kutschieren. Entweder geht es in den Kindergarten, in die Schule oder es wird eine lange Fahrradtour begonnen.
Jedoch sehe ich oft ein erhöhtes Gefahrenpotential, wenn das Kind hinten auf so einem Plastiksitz sitzt und an dem Plastiksitz hängt noch ein schwerer Rucksack – gefährlich schwankt das Kind hinter dem Rücken des jeweiligen Elternteils, während dieser über Stock und Stein fährt.
Meiner Fantasie ist wie immer keine Grenzen gesetzt. Aber in meinen Vorstellungen bricht der Plastiksitz hinten ab, das Kind fällt runter, verletzt sich böse und niemand bekommt etwas mit…
Auch gefällt mir die Szenerie nicht, wenn Kinder in so einem Fahrrad-Anhänger hinter dem Rücken der Eltern, nicht beobachtet und geschützt, gezogen werden. Ganz abgesehen von den Unfällen, die passieren können bei einem schwankenden Anhänger, gefällt mir nicht, dass die Kleinen auch nicht gehört werden. Schließlich sind sie einen Meter hinter dem Rücken bei lautem Straßenlärm unhörbar.
Das sind bisher so die gängigen Lösungen, wenn das Kind mit einem Fahrrad transportiert werden will. Beide gefallen mir überhaupt nicht!!!
Jedenfalls finde ich folgende Idee großartig:
aus dem Pampers village Magazin Monat 10-11; Für Baby, Mama und Familie:
Ich hatte ja schon im post Selbstgenähtes für Baby und Kinder im Vorschulalter erzählt, dass ich das Faschingskostüm für mein Kind selbst nähen werde.
Mit einer Nähmaschine, viel handwerkliches Geschick und viel Fantasie ist es ein Leopardenkostüm geworden. Das Kostüm ist eine komplette Eigenkreation. Keine Schnitte, keine Vorlage, keine Beratung von Profis. Ich bin mit Stolz erfüllt. Solch ein persönliches Design bietet die heutige Kindermode nicht. So viel Individualität liefere nur ich
Frischgebackene Eltern wünschen sich für ihr Neugeborenes nur das Beste. Vor allen aber Gesundheit. Die hängt im Wesentlichen von der richtigen Babypflege ab.
Das Angebot von Babypflegeartikeln ist sehr reichlich. Es fängt bei Nuckelflaschen (Glas oder Plastik), Nuckelflaschenaufsätzen (Kautschuk oder Silikon) an, geht mit diversen Cremes und Lotions weiter. Die Auswahl der Babypflegeprodukte endet schließlich bei technischen Geräten wie Babyphone, Sterilisatoren und Babykostaufwärmer.
Es ist am Anfang des Elterndaseins nahezu unmöglich in der breiten Masse von Produkten eine gezielte Auswahl zu treffen und sich hinterher sicher zu sein etwas Gutes gekauft zu haben.
Es ist hilfreich im Freundeskreis auf Empfehlungen vertrauen zu können oder sich im Internet zu informieren.
Es ist zu beachten, dass in vielen Babycremes, Lotions, Feuchttücher etc. Pflegestoffe vorhanden sind, die die Haut des Babys reizen können. Unnötige Hautreizungen sollten vermieden werden. Gerade bei körpernahen Gebrauch von Pflegeartikeln ist eine ausreichende Information über exakte Inhaltsstoffe im Vorfeld wichtig.
Der Valentinstag spaltet die Nationen. Die einen hassen diesen Tag, egal ob auf Partnersuche oder mit festen Lebenspartner. Andere lieben diesen Tag! Sie nutzen ihn, um liebe Menschen zu beschenken, ihren Liebsten oder die Liebste zu verwöhnen.
Ich finde, dieser Tag sollte zur Besinngung dienen. Besinnung zur Liebe, zur Partnerschaft und Freundschaft.
Trotz Arbeitstag und nur wenige Stunden mit dem Kind ist es wichtig die Bindung zum Kind zu halten und immer aufrecht zu erhalten.
Für viele berufstätige Mütter beginnt nach der Arbeit die zweite Schicht, wenn sie nach Hause kommen. Das Kind wartet sehnsuchtsvoll und verlangt vollste Aufmerksamkeit. Zudem kommt der Haushalt, der auch bewältigt werden will. So lang das Kind noch nicht im Bett ist, sollte die Zeit, die Mutter und Kind oder auch Vater und Kind abends noch haben, sinnvoll genutzt werden und das Beste daraus gemacht werden.
Die gesamte Familie sollte sich an einen Tisch setzen und gemeinsam Abendessen – auch wenn es nur ein paar Tage in der Woche möglich ist. Dieses Ritual wird jetzt begonnen und kann bis ins höhere Alter fortgeführt werden. Das Abendessen ist die beste Zeit sich über den vergangenen Tag auszutauschen, zu erfahren wie es in der Schule läuft oder wer und wie die Freunde sind.
Einfach den Blazer aus, die hochhackigen Schuhe und den Aktenkoffer in die Ecke und runter auf den Boden, um zu spielen.
Das beste ist abends zu kuscheln, runterfahren und den Tag gemeinsam langsam beenden. Summen, Singen, Vorlesen und Zubettbringen.
Gemeinsam so viel wie möglich Zeit verbringen, auch wenn es noch so schwierig ist, aber alles ist organisierbar, dürfte die Bindung nich schwächen, sondern stärken.
Ich empfehle das Buch: Das Baby, Inbetriebnahme, Wartung und Instandhaltung.
Auf der Rückseite des Buches steht:
“Wie schön wäre es , bekäme man bei der Geburt eines Babys gleich die passende Bedienungsanleitung dazu geliefert! Der Kinderarzt Louis Borgenicht und sein Sohn Joe haben sich der Sache angenommen und diesen Ratgeber der besonderen Art geschrieben. Werdende Eltern erfahren hier, wie sie ihr Kind in Betrieb nehmen, installieren und instand halten können – so einfach wie die Gebrauchsanleitung und Inbetriebnahme ihres neuesten PCs. Mit den vielen wichtigen Tipps sind sie für das erste Jahr im Einsatz perfekt gewappnet: Konfigurieren des Kinderzimmers, Programmierung des ‘Sleep-Modus’, ‘Energieversorgung’, Säuberung und Umgang mit dem ‘Service-Provider’ (Kinderarzt) u.v.a.”
Das Buch ist wirklich amüsant, weil es sich hier einer ganz anderen Sprache bedient als all die anderen Eltern-Ratgeber. Das ist eine gelungene Abwechslung. Bei all dem Amuesment wird jedoch der Ernst nicht aus den Augen verloren, wenn es um den Rat bei Bauchschmerzen, Zahnen, Fieber, Meningitis oder Lungenentzündung geht.
Aus dem ersten Kapitel möchte ich gern etwas aus dem Abschnitt: Das Baby – Schaubild und Lieferumfang zitieren:
“Nahezua alle aktuellen Modelle werden mit folgenden bereits voreingestellten Eigenschaften und Leistungsmerkmalen geliefert. Nehmen Sie umgehend Kontakt mit Ihrem Service-Provider auf, wenn eines oder mehrere der hier beschriebenen Teile nicht funktionsfähig sind.
Kopf: Kann anfangs ungewöhnlich groß oder sogar kegelförmig sein, je nach Modell und Lieferart. Ein kegelförmiger Kopf rundet sich nach vier bis acht Wochen.
Haare: Nicht bei jeder Bauart im Lieferumfang enthalten. Farbton kann variieren.
Fontanellen (vordere und hintere): Auch als “weiche Stellen” bekannt. Fontanellen sind zwei Lücken im Schädel des Babys, wo die Knochen noch nicht zusammengewachsen sind. Üben Sie niemals Druck auf die Fontanellen aus. Sie sollten sich bis zum Ende des ersten Lebensjahres (oder kurz danach) vollständig geschlossen haben.
Augen: Die meinsten europäisch-stämmigen Modelle werden mit blauen oder grauen Augen geliefert, afrikanische und asiatische Ausführungen normalerweise mit braunen Augen. Vorsicht, die Pigmentierung der Iris kann sich in den ersten Monaten mehrmals ändern. Die Augenfarbe des Babys wird sich im Alger von neun bis zwölf Monaten automatisch einstellen.
Hals: Bei der Lieferung des Babys schein dieses Merkmal in der Regel nicht funktionsbereit. Das ist kein Defekt. Der Hals wird seine Funktion in den nächsten zwei bis vier Monaten übernehmen.
[...]
Rektum: Das ist der Ausgabebereich des festen Outputs Ihres Babys. Ein an dieser Buchse angestecktes Thermometer misst die Körpertemperatur des Babys, die bei ungefähr 37° C liegen sollten.
Flaum: Manche Modelle werden mit vorinstalliertem Lanugo geliefert, einem flaumigen Haarmantel auf den Schultern oder dem Rücken. Dieser Flaum verschwindet innerhalb einiger Wochen.
[...]”
Das Baby: Inbetriebnahme, Wartung und Instandhaltung
von Louis und Joe Borgenicht
ISBN: 978-3-8363-0033-9
Neu kostet das Buch 12,90 Euro.