… diesen Blog bzw. diese Domain habe ich angemeldet, weil ich dachte, dass man so ganz nebenbei Mama wird. Davon war ich jedenfalls fest überzeugt. Job, Teamorganisation, Unterstützung diverser Projekte, Freunde und ganz nebenbei schwanger sein…
Jetzt sieht die Welt jedoch etwas anders aus. Aber nach und nach werde ich alles erzählen.
Ich achte schon immer auf meine Ernährung. Es macht Spaß sich ausgiebig und abwechslungsreich zu ernähren. Und jetzt werde ich in jeder Broschüre darauf hingewiesen…
Schön!
Die Broschüren sind auch viel Aufschlussreicher als jeder Tipp in den Hochglanzmagazinen, die mir gelegentlich unterkommen.
Kurze Zeit später erfahre ich wie man Wehen spürt und selbst messen kann: Der Bauch wird kurze Zeit richtig hart.
Ich habe sie gefragt, ob ich mein Kind trotz der verkürzten Zervix im Geburtshaus zur Welt bringen kann.
Erstmal brauche ich mir keine Gedanken machen, meint sie.
Und dann bekam ich eine wichtige Information: ich hatte bereits Wehen. Deshalb ist der Gebärmutterhals verkürzt.
Der Gebärmutterhals verkürzt sich durch Wehen. Wehen werden durch schwer Tragen/Heben und durch Stress ausgelöst.
Meine Hebamme hat mir einen Beruhigungstee gegeben: “Beruhigungstee für die Mutter oder bei vorzeitigen Wehen” – Naturprodukte für Mutter und Kind – bestehend aus Baldrian, Hopfen, Majoran, Thymian, Johanneskraut, Melisse zu gleichen Teilen. 1 TL auf eine Tasse, mit kochendem Wasser überbrühen und 5-10 min ziehen lassen.
Arzttermin – Bestätigung der Messung des Arztes der Feindiagnostik stand an.
Bei der Feindiagnostik hat der Arzt eine verkürzte Zervix gemessen. Zervix ist der Gebärmutterhals, der sich langsam von der Gebärmutter aus öffnet.
Bei Erstgebärenden ist dieser Hals um die 4 cm bis 5 cm lang. Meine Zervix ist 2,6 cm. Die unterste Grenze ist ein Länge von 3 cm. Darunter ist es bedenklich.
Zunächst hielt ich die Information für relativ unwichtig – habe sie halt zur Kenntnis genommen.
Keiner der Ärzte hat großes Bedenken geäußert.
Meine Ärztin meinte nur, dass sie mich krank schreiben will und mich aus dem Arbeitsalltag ziehen will.
Ich war schockiert. Der Schock hat mich keine weiteren Fragen stellen lassen.
Irgendwie habe ich für eine Willkür meiner Ärztin gehalten. ui ui ui – Böser Fehler.