30. Oktober 2008
Seit einigen Tagen gehe ich zum Geburtsvorbereitungskurs im Geburtshaus Hellersdorf (übrigens eine sehr schön eingerichtete Örtlichkeit) Geführt wird der Kurs von meiner Hebamme Constanze Schmidt.
Der Kurs ist zum Glück nicht das, was ich mir vorher unter einen Geburtsvorbereitungskurs vorgestellt habe.
Dieser Kurs verlässt aus meiner Sicht die klassische Situation: Atmung und Gymnastik. Hier wird eher Aufklärungsarbeit geleistet. Die Informationen, die fließen, sind auch für die Männer interessant. Sie fragen sich nicht, was sie in diesem Kurs eigentlich sollen.
28. Oktober 2008
Überall liest man, dass die Schwangere unter anderem viel Fett anlegt als Reserve für die Geburt und für die nachfolgende Stillzeit.
Zunächst habe ich das nicht verstanden. Aber nun ist mir alles klar. Die Neugeborenenpflege zerrt unheimlich an den Reserven. Die frischgebackene Mutter schläft unregelmaßig, isst selten bzw. wenig.
Hiermit möchte ich alle Mädels beruhigen. Die Pfunde fallen so schnell wie sie gestiegen sind.
Ich hatte 20 Kilogramm während der Schwangerschaft zugenommen. Jetzt bin ich nur noch sieben Kilo vom Ursprungsgewicht entfernt, nach nur drei Wochen seit der Geburt.
26. Oktober 2008
Die Mode für Schwangere hat sich stark verändert. Die Umstandsmode lässt heutzutage eine Schwangere angenehm weiblich erscheinen.
Egal welche Lebenslage es betrifft: sei es Sport, Freizeit oder Business. Der Dress kann jederzeit passend gewählt werden. Onlineportale für Umstandsmode gibt es viele.
Ein Dokumentationsfilm:
Babys – Von der Geburt bis zum ersten Schritt – Film von Peter Yost, ZDF/2008
Mit der Geburt, der Abnabelung des Babys von der Mutter, kommt viel in Gang, was die Entwicklung und das weitere Leben bestimmt. Mit Hilfe neuester Computeranimationen gewährt der Film einen direkten Einblick in den Körper eines Neugeborenen und zeigt die Prozesse, die sich dort nach der Geburt abspielen.
24. Oktober 2008
Was ist Mundsoor?
Bei Mundsoor handelt es sich um eine Entzündung der Mundschleimhaut, die durch Hefepilze hervorgerufen wird. Im Mund eines Kindes befinden sich – speziell auf der Zunge, der Wangenschleimhaut und am Gaumen – weißlich Stippchen, unter denen die Schleimhaut rot entzündet ist. Im Gegensatz zu Milchresten sind diese Stippchen nicht leich abwischbar. Manchmal ist die Mundschleimhaut auch nur schmerzhaft gerötet, ohne weißliche Ablagerungen.
Wie kommt es zum Mundsoor?
In den ersten Lebensmonaten sind die Abwehrkräfte des Säuglings natürlicherweise noch nicht voll ausgebildet. Hefepilze sind leicht übertragbar und gedeihen im feuchtwarmen Klima wie z. B. Mundhöhle. Eine Übertragung kann u. U. schon während der Geburt erfolgen. Auch die mütterliche Brust, Schnuller und Sauger können Infektionsquellen sein. Oft liegt aber auch gleichzeitig ein Windelsoor, d. h. eine durch Hefepilze verursachte Entzündung im Windelbereich beim Baby vor. Über die Hand des Kindes können dann die Hefepilze in den Mund gelangen. Auch Infektionen oder eine Therapie mit Antibiotika schwächen zusätzlich die Abwehrkräfte des Säuglings und können somit ebenfalls das Entstehen eines Mundsoors fördern.
Was hilft gegen Mundsoor?
Auf dem Markt werden verschiedene Medikamente angeboten. Der Wirkstoff ist Nystatin, der beispielsweise im Mundgel enthalten ist. Es beseitigt die Hefepilze ohne die normale Flora der Mundschleimhaut zu beeinflussen. Gezielt lässt sich das Mundgel in der Mundhöhle verteilen. Durch die gute Haftung verweilt der Wirkstoff länger an den entzündeten Stellen und kann somit seine Wirkung entfalten.
Zum Beispiel Lederlind Mundgel wirkt nur lokal, der Wirkstoff wird praktisch nicht resorbiert. Dies erklärt die gute Verträglichkeit. Es enthält keinen Zucker und hat einen angenehmen Geschmack nach Orangen.
Wie wendet man das Mundgel gegen Mundsoor an?
Grundsätzlich ist das Mundgel nach den Mahlzeiten aufzutragen, um ein ungestörtes Einwirken des Gels zu ermöglichen. 4mal täglich soll Lederlind Mundgel in der ganzen Mundhöhle, auch in den Backen und Lippentaschen verteilt werden. Wenn der Mundsoor sehr ausgeprägt ist, werden zuerst die weißlichen Beläge mit einem Tupfer abgewischt.
Was ist zusätzlich zu beachten?
- Achte auf eine saubere Körperpflege des Kindes. Benutze zur Reinigung des Kindes stets frische Waschlappen oder unbehandelte Einmaltücher. Schwämme sind Brutstätten für Pilze und Bakterien.
- Schnuller und Sauger müssen augekocht werden.
- Erneuere die Zahnbürste des Kindes, bevor du mit der Behandlung beginnst.
- Vermeide Fruchtsäfte und Obstzubereitungen: Sie enthalten Zucker und fördern damit das Wachstum von Pilzen. Außerdem enthalten viel Früchte, vor allem Zitrusfrüchte und Ananas. Stoffe, die die Haut reizen können.
- Anstelle von Obst sollte Gemüse, auch in Form von Saft, bevorzugt werden.
21. Oktober 2008
Das Neugeborenen-Screening dient zur Früherkennung von angeborenen Störungen bei Neugeborenen.
Das Blut des Neugeborenen muss spätestens drei Tage nach Geburt vom Neugeborenen abgenommen werden. Dieses Blut wird auf Hypothyreose, adrenogenitalem Syndrom, Biotinidasemangel, Galaktosämie und Phenylketonurie (PKU) untersucht. Weitere behandelbare Erkrankungen und Organstörungen (Hörvermögen) sind in die Untersuchungen eingeschlossen worden.
Warum sollte die Früherkennungsuntersuchung vorgenommen werden?
Die meisten Kinder kommen gesund zur Welt. Jedoch kommt etwa eines von 1.000 Neugeborenen mit seltenen Stoffwechselerkrankungen oder mit Störungen von Organfunktionen zur Welt, die äußerlich nicht sichtbar sind.
Die Blutabnahme erfolgt an der Ferse: Foto bei Wikipedia

20. Oktober 2008
Erste Lebenswochen:
U1 nach der Geburt: Atmung, Herzschlag, Reflexe
U2 3. bis 10. Lebenstag: Innere Organe, Sinnesorgane, Früherkennung von Stoffwechselerkrankungen
U3 4. bis 6. Lebenswoche: Größe, Gewicht, Ernährungszustand, Hüftgelenke, Augenreaktion, Hörvermögen
Erste Lebensmonate:
U4 3. bis 4. Lebensmonat: Bewegungsverhalten und Greifreflexe, Seh- und Hörvermögen, Wachstum, Ernährung und Verdauung, Schutzimpfung
U5 6. bis 7. Lebensmonat: körperliche Entwicklung (selbstständiges Drehen vom Rücken auf den Bauch, Greifen nach Gegenständen), Zähne, Ernährung, Schutzimpfung
U6 10. bis 12. Lebensmonat: Größe, Gewicht, Ernährungszustand, Hüftgelenke, Augenreaktion, Hörvermögen
Erste Lebensjahre:
U7 1 Jahr + 9 Monate bis 2 Jahre: körperliche und geistige Entwicklungen (z. B. Laufen, Bücken, Aufrichten, Hören, Sehen, Verstehen, Sprechen), Schutzimpfung
U8 3 Jahre + 7 Monate bis 4 Jahre: körperliche Geschicklichkeit (z. B. auf einem Bein stehen), Hör- und Sehtest, Sprachentwicklung, Kontaktfähigkeit, Selbstständigkeit, Prüfung Impfstatus
U9 5 Jahre bis 5 Jahre + 4 Monate: körperliche und geistige Entwicklungen, Bewegungsverhalten, Hör- und Sehtest, Sprachentwicklung, Prüfung Impfstatus
Die Kosten aller Früherkennungsuntersuchungen trägt die Krankenkasse oder das Sozialamt.
Quelle: Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, Köln – Das Faltblatt “9 Chancen für Ihre Kind – Das Wichtigste zu den Früherkennungsuntersuchungen U1 bis U9″ wird von der BZgA kostenlos abgegeben.
14. Oktober 2008
Für den ersten Badetag braucht man eine Baby-Wanne, Handtuch, Wasser und ein spezielles Badethermometer. Die Messflüssigkeit des Thermometers ist Rapsöl.
Bevor der kleine Säugling gebadet wird, sollte das Wasser ca. 36° betragen. Das Wasser sollte vorher gut vermischt sein, um eine gleichmäßige Temperaturverteilung zu erreichen.
Das Badethermometer sollte in das Wasser getaucht werden. Nach ca. 2 Minuten Messdauer sollte die Temperatur 36° betragen.
Falsch temperiertes Wasser ist nicht gut für das Kleine.
Das Badethermometer sollte auf gar keinen Fall zum Spielen verwendet werden. Auch wenn es zum Spielen verführt.
13. Oktober 2008
Faszinierend der Unterschied der Aussagen zwischen Arzt und Hebamme:
Die Ärztin hat mir eine Broschüre in die Hand gedrückt über Schutzimpfungen. Sie hat mir geraten das Kind mit allen Impfungen, die empfohlen werden, impfen zu lassen. Das belastet allerdings die Leber des Kindes und das Kind insgesamt. Es gibt genug Beispiele, die aufzeigen dass Kinder unter Impfungen nachhaltig erkranken – so zum Beispiel Neurodermitis…
Jedenfalls sollte man sich genau überlegen welche Impfungen wirklich notwendig sind und welche nicht.
Meine Ärztin hat mir diese Broschüre gegeben, die sich wie ein Werbeprospekt für Impfungen liest. Fürchtbar.
Und…
Der Absender GlaxoSmithKline…
Was soll ich dazu sagen.
12. Oktober 2008
Das Kind ist seit wenigen Tagen auf der Welt und ich komme mir vor wie auf einem Festival: wenig Schlaf, viel Drogen und ordentlich Party.