Meine Freundin aus Marseille hat mich gestern angerufen. Das Telefonat ging genau 2 Stunden und 50 Minuten.
An dieser Stelle möchte ich mich kurz rechtfertigen: Es war wichtig!
Sie hat nun auch ein kleines Würmchen auf den Arm. Es gab viel zu besprechen.
Es war unheimlich schön zu hören wie es ihr geht, wie es ihr mit dem Kleinen geht und wie es dem Kleinen geht. Achja und wie es dem dazugehörigen Papa geht!
Allen geht es sehr gut! Die Mama managed alles, Der Papa geht arbeiten und der Kleine will trinken, schlafen und bespaßt werden. Er macht jede Minute klar, was ihm fehlt und wie es ihm geht, nur ist es nicht immer ganz so einfach zu verstehen was er genau meint.
Natürlich ist er sehr weit für sein Alter!
Meine Freundin liest meinen Blog und sie ließt das Buch: “Babyjahre“. Das freut mich zu hören.
Das Buch kann ich nur empfehlen! Es ist entspannend und beruhigend zugleich. Mit dem Wissen fällt es leichter den Kleinen beim Aufwachsen zu helfen!
Die gesamte Familie kommt mich im Februar besuchen. Sie fliegen mit dem Flugzeug. Da ich ihnen hier in Berlin den Kinderwagen ausleihen werde, brauchen sie keinen mit ins Flugzeug zu nehmen. Eine kleine Entlastung für die Familie, denn das Fliegen mit dem Baby wird schon strapaziös für die Eltern werden. Es sei denn alles klappt wie am Schnürchen, was ich natürlich den Dreien wünsche :*
Hier der Kinderwagen, den ich hier ausleihen werde: mein allseits beliebter, ich nenne ihn, Off-Road-Kinderwagen. Natürlich werde ich ihn nochmal umbauen für kleine Würmer, die gerade mal vor Kurzem geboren wurden. Ich freu mich!
Wir aßen wieder gemeinsam meine stärkende Hühnersuppe, die ja aus Suppe besteht und festen Bestandteilen wie Möhren, Sellerie und Fleisch. Zur Suppe lege ich immer Löffel und Gabel hin. Denn nur mit dem richtigen Werkzeug lässt es sich gut speisen.
Unser Kleiner versuchte ein wenig verzweifelt mit dem Löffel die Möhren aufzunehmen, da sagte sein Papa:
“Du kannst auch die Gabel nehmen.”
Der Kleine sagte: “Achso!”
Ich habe mich tot gelacht. Dieses “Achso” war so lustig, das hat mich an folgendes “Achso” erinnert:
[http://www.youtube.com/watch?v=Auz6VYZcHHo]
“Achso! Achsooooooo! Die Möhre mit der Gabel aufpieken! Achsooo! Dat ick da nich selbst druf jekommen bin, da hätte ick ja och mal n bisschen nachdenken können.”
Jedenfalls lag ich an diesem Mittagstisch fasst unter dem Tisch! Soooo lustig! Ja, an dieser Stelle lässt sich sagen, Übermüdung hat auch seine Vorteile!
Nachteil allerdings ist, keiner weiß, was daran so lustig ist!
Ich find´s lustig!
Derzeit hat die gesamte Familie Magen-Darm-Beschwerden mit Erbrechen, glücklicherweise ohne Durchfall.
Immer wenn es Magen-Darm-Probleme bei uns gibt, koche ich eine Hühnersuppe. Irgendwann habe ich mir mal sagen lassen, dass eine gute Hühnersuppe kräftigend ist und eine leichte Kost zugleich.
Meine Hühnersuppe mache ich immer so:
Meistens kaufe ich ein Huhn, aber wenn es mir selbst sehr schlecht geht, ist ein ganzes Huhn sehr aufwendig.
Dann kaufe ich viele Hähnchenflügel, auch gern Hühnerherzen.
Das Huhn (auch Hähnchenschenkel, Hühnerherzen) wasche ich grob ab und lege es in einen Topf mit 1 EL Öl und brate es mit einer Brise Salz an.
Wenn ich die ersten schön angebratenen Stellen sehe, gieße ich leichte Hühnerbrühe auf bis das Huhn zur Hälfte bedeckt ist. Das lasse ich so lange köcheln bis das Fleisch ganz weich ist. Das dauert ca. 30 bis 40 min.
So genau kann ich das nicht sagen, weil ich gar nicht auf die Uhr sehe. Ich weiß lediglich, dass ich ein und eine halbe Stunde bevor ich essen möchte, mit dem Kochen anfange.
Ist das Fleisch ganz weich, kommt das bereits vorgeschnittene Gemüse in den Topf. Ich kaufe immer dieses Suppengrünbündel bestehend aus Möhren, Sellerie, Pocheé und Petersilie. Das reicht auch wunderbar. Wenn die Möhren weich sind, nach ca. 20 min, kann die Suppe schon gegessen werden.
Wenn ich sie allein esse, das kommt in letzter Zeit, ca. zwei Jahre, sehr selten vor, würze ich sie noch mit Salz, Pfeffer, ein bisschen Sojasoße, Curry, Süße Paprika, geriebenen Kümmel und Lorbeerblättern. Ich liebe Würzen.
Aber wenn ich mit meinem Kind zusammen esse, dann ist lediglich die leichte Brühe dran und etwas Salz – ich halte das essen sehr mild.
Ich bestätige, dass die Suppe wirklich gut tut, wenn man keine Lust hat zu essen und sich schlaff und elend fühlt. Danach einen schönen Mittagsschlaf und die vollständige Genesung lässt nicht lange auf sich warten.
Kaum hatte ich diesen Post – eine Nacht ohne Schlaf – zu Ende geschrieben war der Kleine auch wieder wach. Wie lange hatte er geschlafen? Vielleicht eine Postlänge…
Gerade schreibe ich in Echtzeit. Mein Kind schläft auf der Couch und ich sitze in sicherer Nähe am Rechner. Es ist der 18.1.; 23:24 Uhr.
Habe meiner Oma, die heute Geburtstag hat, noch eine Geburtstagssms geschrieben, obwohl sie schon den ganzen Tag Geburtstag hat und meinem Arbeitgeber muss ich auch noch Bescheid sagen, das ich heute nicht da bin. Das gibt richtig Ärger!
Sein Husten hat sich zur letzten Nacht stark verschlechtert. Er kommt nicht mehr jede Minute, dafür aber tiefer, verschleimter und schmerzhafter. Die Nase fließt immer noch am laufenden Bande. Die Ärztin hat es nicht so direkt ausgedrückt, aber für mich sieht es nach einer Bronchitis aus. Erst etwas leichter Husten in kurzen Abständen, danach schwerer verschleimter Husten begleitet mit erhöhter Temperatur. Dazu noch eine schöne Augenbindehautentzündung.
Was wir derzeit für seine Genesung tun:
Fiebersaft mit Erdbeergeschmack
Nasentropfen
Augentropfen
Penatencreme für die wunde Nase
viel Trinken, leichte Kost wie Nudeln und Zwieback, liebevolle Hände, beruhigende Worte und wir bieten Schlafplätze am jeden Ort in der Wohnung – es muss nicht immer das langweilige Bett sein, dort schläft ja jeder
Oh Gott, ich hoffe es ist bald vorbei. Mit Schlafmangel umzugehen ist definitiv nicht meine Stärke!!!
Nun endlich hat mein Kind den Schlaf gefunden. Jetzt um 17 Uhr. Es liegt mitten im Flur quer vor dem Bad, in dem ich mir noch vor 15 Minuten die Haare gewaschen habe. Scheint beruhigend zu sein.
Wir beide haben die ganze Nacht nicht geschlafen.
Mich plagt die Übelkeit, weil in der Kita ein Magen-Darm-Virus sein Unwesen treibt und meinem Kind plagt die fließende Nase, die alle drei Minuten geputzt werden will und der ständige Husten, der zweimal in einer Minuten den kleinen Körper zum Beben bringt.
Nun habe ich ein paar Minuten Ruhe! Gerade bin ich putzmunter und mir geht es gut, weil ich mich sehr amüsiere, kann auch Übermüdung sein.
Wie gesagt mein Kind liegt quer vor Bad und Küche, sein Kopf gebettet auf seinem Plüschmond, seine Kuscheltiere um ihn gereiht, kommt niemand mehr rein oder raus. Ich sitze an diesem provisorischen Krankenbett jeden Augenblick darauf gefasst die Nase zu tupfen oder meine Hand auf Kopf und Arme zu legen, wenn der schmerzhafte Husten kommt.
Heute Morgen auf dem Weg in den Kindergarten, mein Kind entschied zu laufen, trafen wir auf zwei ältere Damen.
Beide Damen waren vom Kleinen ganz gerührt, weil er selbstsicher über die Eisflächen lief als könnte nichts passieren, während wir Erwachsenen vorsichtig einen Fuß vor den andern setzen. Sie blieben stehen und ich hörte sie nur aus dem Ohrwinkel sagen:”Dass der Kleine nicht hinfällt, ist schon bemerkenswert.”
Schließlich blieb ich auch stehen, weil mein Kind die Eisfläche, die als dicker Streifen am Zaun entlang lief, komplett ablaufen musste. Ermutigt von meiner Ruhe, die ich ausstrahlte, sprach mich eine Dame an und fragte mich, wie alt denn der Kleine sei. Ich sagte, dass er zwei sei. Sie fragte, ob er schon sprechen könne. Daraufhin antwortete ich, dass er seit dem zweiten Geburtstag einen großen sprachlichen Sprung gemacht hat und jeden Tag ein neues Wort über seine Lippen fließt. Sie erzählte, dass der Enkel einer Bekannten schon zwei Jahre alt sei und immer noch nicht sprechen könne…
Eine dritte Dame kam. Sie begrüßte herzlich ihre Freundinnen und knuffte meinen Kleinen und schüttelte mir die Hand!
So schnell gewinnt man Freunde!
Wir trennten uns, weil wir, mein Kleiner und ich um 9 Uhr im Kindergarten sein mussten, es war fünf vor und ich brauchte noch 20 Minuten und die drei älteren Damen mussten “Sport machen” und liefen schnatternd in das nächste Fitnessstudio von Steffi Graf.
Das Jahr ist schon 7 Tage alt und die Ereignisse überschlagen sich.
Gestern war es richtig glatt in Berlin – und zwar unglaublich glatt. Wirklich glatt! Der Regen kam quasi als Glatteis runter! Der Regen was so fein, dass er sofort die Möglichkeit hatte, am Boden angekommen, zu gefrieren.
Sehr gefährliche Kombination – Kälte und Sprühregen in seiner feinsten Art.
Jeden Morgen benötige ich ungefähr 18 Minuten zum Kindergarten. Gefühlt habe ich doppelt so lange gebraucht.
Ich bin so vorsichtig gelaufen wie noch nie, damit ich nicht hinfalle.
Wie gewöhnlich schob ich mein Kind im Kinderwagen – mein Lieblings-Winter-Off-Road-Kinderwagen – in den Kindergarten. Unter diesen Bedingungen eine lange beschwerlich Tour.
So mit 0,01 km/h unterwegs sprach mich eine ältere Dame an: “Sie ham dit ja jut. Sie könn´sich am Kinderwagen festhalten.”
Ja genau!
An meinem Kinderwagen ist ein Motor installiert. Gut vorbereitet auf die Glätte habe ich ihn am Hausausgang angeschmissen und brauchte mich eben nur noch am Kinderwagen festhalten und zum Kindergarten schlitternd ziehen zu lassen. Ja genau!
Leicht verärgert, weil der “Spaziergang” mir einfach viel zu lange dauerte, denn irgendwann wollte ich noch im Office ankommen, war ich doch amüsiert.
Es kommt noch besser!
Amüsiert über die Frechheit erzählte ich von meiner Empörung über den Satz – ich muss ihn einfach nochmal wiederholen – meiner Kollegin: “Sie ham dit ja jut. Sie könn´sich am Kinderwagen festhalten.”
Sie nickte nur. Sie hat das heute Morgen auch über kinderwagenschiebende Mütter gedacht.
An dieser Stelle erkläre ich mal ganz kurz, was die Empörung in mir auslöst. Es gibt zwei Punkte:
Um einen Kinderwagen, schätzungsweise wiegt er 20 Kilo mit einem Kind, das genau 11,7 Kilo wiegt, muss man Kraft aufwenden.
Die Kraft, um einen Kinderwagen mit Kind, das Gewicht liegt ca. bei 32 Kilo, kommt, so habe ich es beobachtet, aus den Füßen und Beinen. Ich hatte an meinen Füßen Stiefel, die gut aussehen aber keineswegs für dieses Wetter ausgelegt sind. Bei jeder unsachgemäßen Aufwendung von Kraft blieb der Kinderwagen an der Stelle, wo er vorher stand und ich mit meinen Füßen stand einen Meter vom Kinderwagen entfernt. Und wische mir den Schweiß von der Stirn, froh darüber, dass ich nicht gefallen bin und der Kinderwagen noch steht.
Der Schwierigkeitsgrad erhöht sich, wenn das Kind nicht so im Kinderwagen sitzt wie es sich gehört, sondern sein Gewicht so verlagert, dass der Wagen zum Lenkgriff jeden Augenblick umkippen könnte. So war ich stets bemüht nicht nur Kraft aufzuwenden, um den Kinderwagen nach vorn zu schieben, sondern ihn auch nicht umkippen zu lassen.
Wir sind ganz entspannt in das neue vielversprechende Jahr 2011 gerutscht.
Mein Kleiner hat natürlich geschlafen. Aus meiner Sicht sollten eben Zweijährige zu Silvester schlafen. Ich denke Schlaf ist die beste Medizin, um entspannt groß zu werden, gesund zu bleiben und viel zu lernen.
Ins neue Jahr feierte ich mit meinen besten Freundinnen, mit deren Männern und Kids. Wir haben Playstation 2 gespielt – wir haben laut gesungen und irgendein Monkeyspiel gespielt. Sehr amüsant
Es war ein Abend bis um drei Uhr! Am nächsten Morgen bin ich schon sieben Uhr aus dem Bett gehüpft, um rüber zu des Kleinen Großeltern zu gehen, die auf ihn aufgepasst haben.
Natürlich war der Kleine kurz nach sieben Uhr putzmunter und forderte vollste Aufmerksamkeit ein