20. Februar 2010
aus dem Pampers village Magazin Monat 10-11; Für Baby, Mama und Familie:
Sie wissen, dass Sie eine Mutter sind, wenn…
- Ihre Füße auf dem Küchenboden kleben bleiben… und es macht Ihnen nichts aus.
- Sie Ihr schnurloses Telefon nicht finden und eine Freundin bitten, Sie anzurufen. Dann rennen Sie wie wild durchs Haus und folgen dem Klingeln des Telefons, bis Sie es im unteren Stockwerk im Wäschekorb finden.
- Ein guter Tag bedeutet für Sie, dass keines Ihrer Kinder irgendwelche Körperflüssigkeiten über Sie ergossen hat.
- Lutscher sind zu einem Grundnahrungsmittel geworden.
- Ihre Lieblingsfernsehsendung ist ein Zeichentrickfilm.
- Sie sind bereit, jedes Wehwehchen Ihres Kindes zu küssen, egal wo es sich befindet.
- Der Schnuller Ihres Babys fällt zu Boden und Sie geben ihn ihm zurück, nachdem Sie den Schmutz abgeleckt haben, weil Sie keine Zeit haben, den Schnuller abzuspülen.
- Ihre Kinder machen Pups-, Rülps- und Kackwitze und Sie finden das lustig.
- Sie sehnen sich so nach einem Gespräch mit einer erwachsenen Person, dass Sie einem Call-Center-Mitarbeiter so lange Ihr Herz ausschütten, bis ER den Telefonhörer auflegt!
- Spucke ist Ihr erstrangiges Reinigungsmittel.
- Sie sind bis 22 Uhr beschäftigt: staubsaugen, abstauben, wischen, waschen, trocknen, Wäsche waschen, Geschirr spülen, einkaufen, kochen, Kinder chauffieren, spülen, bügeln fegen, aufräumen, Betten machen, Windeln wechseln, baden, bei den Hausaufgaben helfen, Rechnungen bezahlen, Haushaltsbudget erstellen, Gutscheine ausschneiden, Wäsche zusammenlegen, ins Bett bringen, bürsten, hinterherrennen, anschnallen, füttern (die Kinder, nicht Sie), UND auf der Schaukel anstoßen, Fußball spielen, Seifenblasen pusten, Rasensprenger ein- und ausschalten, auf Rutschbahnen klettern, Naturspaziergänge machen, ausmalen, basteln, hüpfen, UND Laub rechen, Pflanzen zurechtschneiden, Rasen mähen, Gartenarbeit machen, malen und mit dem Hund Gassi gehen. Sie Stehen 5:30 Uhr auf und haben keine Zeit, zu essen, zu schlafen, zu trinken oder auf die Toillette zu gehen… und haben trotzdem 5 Kilo zugenommen!
- Gourmet-Küche bedeutet für Sie ein Sandwich mit abgeschnittener Rinde.
16. Februar 2010
Frischgebackene Eltern wünschen sich für ihr Neugeborenes nur das Beste. Vor allen aber Gesundheit. Die hängt im Wesentlichen von der richtigen Babypflege ab.
Das Angebot von Babypflegeartikeln ist sehr reichlich. Es fängt bei Nuckelflaschen (Glas oder Plastik), Nuckelflaschenaufsätzen (Kautschuk oder Silikon) an, geht mit diversen Cremes und Lotions weiter. Die Auswahl der Babypflegeprodukte endet schließlich bei technischen Geräten wie Babyphone, Sterilisatoren und Babykostaufwärmer.
Es ist am Anfang des Elterndaseins nahezu unmöglich in der breiten Masse von Produkten eine gezielte Auswahl zu treffen und sich hinterher sicher zu sein etwas Gutes gekauft zu haben.
Es ist hilfreich im Freundeskreis auf Empfehlungen vertrauen zu können oder sich im Internet zu informieren.
Es ist zu beachten, dass in vielen Babycremes, Lotions, Feuchttücher etc. Pflegestoffe vorhanden sind, die die Haut des Babys reizen können. Unnötige Hautreizungen sollten vermieden werden. Gerade bei körpernahen Gebrauch von Pflegeartikeln ist eine ausreichende Information über exakte Inhaltsstoffe im Vorfeld wichtig.
13. Februar 2010
Trotz Arbeitstag und nur wenige Stunden mit dem Kind ist es wichtig die Bindung zum Kind zu halten und immer aufrecht zu erhalten.
Für viele berufstätige Mütter beginnt nach der Arbeit die zweite Schicht, wenn sie nach Hause kommen. Das Kind wartet sehnsuchtsvoll und verlangt vollste Aufmerksamkeit. Zudem kommt der Haushalt, der auch bewältigt werden will. So lang das Kind noch nicht im Bett ist, sollte die Zeit, die Mutter und Kind oder auch Vater und Kind abends noch haben, sinnvoll genutzt werden und das Beste daraus gemacht werden.
Zusammen mit der Familie essen:
Die gesamte Familie sollte sich an einen Tisch setzen und gemeinsam Abendessen – auch wenn es nur ein paar Tage in der Woche möglich ist. Dieses Ritual wird jetzt begonnen und kann bis ins höhere Alter fortgeführt werden. Das Abendessen ist die beste Zeit sich über den vergangenen Tag auszutauschen, zu erfahren wie es in der Schule läuft oder wer und wie die Freunde sind.
Zusammen mit dem Kind auf Augenhöhe spielen:
Einfach den Blazer aus, die hochhackigen Schuhe und den Aktenkoffer in die Ecke und runter auf den Boden, um zu spielen.
Zusammen kuscheln:
Das beste ist abends zu kuscheln, runterfahren und den Tag gemeinsam langsam beenden. Summen, Singen, Vorlesen und Zubettbringen.
Gemeinsam so viel wie möglich Zeit verbringen, auch wenn es noch so schwierig ist, aber alles ist organisierbar, dürfte die Bindung nich schwächen, sondern stärken.
6. Januar 2010
…oder zieht eure Kinder warm an. Es ist richtig kalt in Berlin.

Das Wetter in Berlin
Warm Anziehen klingt einfacher als ist. Wieviel ziehe ich dem Kind an?
Ich habe mal den Tipp bekommen, man solle sich an der eigenen Kleidungswahl orientieren. Diesen Rat finde ich nicht so einleuchtend, da Kinder ein anderes Kälteempfinden haben als Erwachsene.
Mit einem bis etwa sieben Monate alten Kind sollte man bei Temperaturen von minus acht Grad Celsius besser zu Hause bleiben. Bei den älteren Kindern hat sich die Zwiebeltechnik gut bewährt.
Nach der Zwiebeltechnik kleiden!
Die Zwiebel könnte so aussehen:
- Body oder Strampler
- Strumphose
- Socken
- dünnen Pullover
- Weste
- Jäckchen
- dicke Winterjacke
- dicke Winterhose
- Schuhe
- Handschuhe; Fäustlinge sind am bester, weil sich die Finger dabei gegenseitig wärmen und die Oberfläche zum Auskühlen kleiner ist
- Mütze; die Mütze sollte richtig passen – die Ohren sollten bei jeder Kopfbewegung bedeckt sein
- Schal
Es sollte immer ein Handschuhpaar als Ersatz mitgenommen werden. Denn Handschuhe, wir kennen es alle, werden ganz schnell nass, dann gibt es Eisfinger. Da freut sich jedes Kind, wenn die Mama oder der Papa ein trockenes Paar Handschuhe über die Nass-Kalt-Roten-Finger stülpt.
Sobald die Kinder durchnässt sind, sollte man den Rodelberg, die Schlitterbahn oder das Schneeparadies verlassen.
Und ganz wichtig: Iss keinen gelben Schnee!!!
3. Januar 2010
4 Euro Coupons für Windeln von Pampers
Kurz nach der Geburt habe ich mich bei Pampers angemeldet, um wertvolle Informationen zu bekommen und den einen oder anderen Rabattgutschein. Anfangs habe ich auch ein Pampers T-Shirt mit Namen meines Kindes, Geburtsdatum und -ort bekommen. Sehr niedlich. Hätte ich mich etwas eher angemeldet, hätte ich ein Body fürs Kleine bekommen. Ich war positiv überrascht, dass Pampers auch darauf achtet.
Regelmäßig, ich glaube so alle zwei Monate, so genau habe ich darauf noch nicht geachtet, trudeln Coupons für Pampers Windeln und Pampers Feuchttücher ein. Ich spare immerhin regelmäßig 4 Euro auf zwei Einzelpackungen oder 4 Euro auf eine Pampers-Windeln-Großpackung, die immer hin um die 17 Euro kostet.
Ich schrieb schon über Windeln im Test: hier…
Zu diesen Gutscheinen bekomme ich aktuelle Informationen zur entsprechenden Entwicklungsstufe meines Kindes durch das Pampers village Magazin.
Ganz aktuell informiert das Heft zu: Reisen mit der Familie und spricht über die Vorteile von Yoga.
Anmeldung bei Pampers village: hier…
18. Dezember 2009
Das Velodrom ist ein riesig großer Veranstaltungsort, an dem beispielsweise jährlich das Berliner Sechs-Tage-Rennen stattfindet – es wurde vom Architekt Dominique Perrault entworfen und im August 1997 eröffnet. Der Komplex beinhaltet eine Schwimm- und Sportsprunghalle, wird auch als SE Schwimm- und Sprunghalle im Europa-Sportpark im Netz und diversen Kleinanzeigen benannt . Er befindet sich direkt an der Landsberger Allee im Berliner Bezirk Prenzlauer Berg.
In der Schwimmhalle wird das Babyschwimmen angeboten. Das Velodrom bzw. die Schwimmhalle ist sehr kinderfreundlich oder besser gesagt elternfreundlich eingerichtet.
- es führt ein Fahrstuhl zum Velodrom
- große Eingangstüren lassen sich per Knopfdruck öffnen
- Extra-Eingangstüren für Kinderwagen an der Kasse
- Fußbodenheizung in den Umkleiden
- Wickeltische sind in den Umkleideräumen sowohl in der Frauen-Umkleide als auch in der Männer-Umkleide
- In der Schwimmhalle gibt es extra Becken für Kinder und Babys mit der Temperatur von 35°
- Die Verkehrsanbindung ist perfekt, da der S-Bahnhof “Landsberger Allee” direkt vor der Tür ist
Das Babyschwimmen kann ich im Velodrom aus oben genannten Gründen nur empfehlen.
Während des Babyschwimmens sind wundervolle einmalige Bilder entstanden, die wir in ein einem Fotobuch online zusammenstellen werden und den Großeltern und Eltern zu Weihnachten schenken.
9. September 2009
Die meisten Babysachen kann man bei 60° waschen.
Die Waschsymbole deuten an wie man die Wäsche waschen darf und wie auf keinen Fall.
Nun ist es so, dass ich einen kleinen Dreckspatz zu Hause habe bzw. einen kleinen Menschen, der nur im Rahmen seiner Möglichkeiten essen kann. Oft kleben viele verschieden große Flecken gegebenenfalls in verschiedenen Farben am weißen T-Shirt.
Ich liebe weiße Babykleidung!
Diese Flecken lassen sich nur sehr schwer entfernen. Das ist selbst bei 60° sehr schwer. Und in Babybekleidung stehen keine Bleichsymbole. Das heißt, Bleichen kommt auch nicht in Frage.
Einen Trick gibt es, die Babybekleidung zu bleichen ohne Bleichmittel zu verwenden.
Einfach die Babybekleidung in die Sonne legen. So werden die letzten Flecke vollständig entfernt.
Natürlich muss man die Kleidung so in die Sonne legen, dass sie flächig bestrahlt wird. Legt man sie nicht richtig in die Sonne, entstehen zwei Farbflächen in dem Kleidungsstück. Das ist mir passiert. Der Strampler war im Brustbereich ganz weiß, dann kam ein leicht gelber Streifen und der Rest war leicht vergilbt.
Zegegeben: die Sonne tut der Wäsche auch nicht richtig gut, aber besonders schonend ist Bleichmittel meistens auch nicht.
Fazit: Bleichen mit Sonne, richtig gemacht, ist eine gute Idee
18. August 2009
Die Frage stellt sich: Wie sollte das Baby gebettet werden?
Zunächst sollte sich das Kleine geborgen fühlen und es warm haben. Bei Gitter-Kinderbetten sollten die Gitterstäbe maximal 7 cm voneinander entfernt sein. Der Abstand zwischen den Gitterstäben sollte nicht größer sein, da sonst die Gefahr besteht, dass das Köpfchen zwischen den Stäben hängen bleibt und somit eine hohe Verletzungsgefahr besteht.
Auch sollte der Schlafanzug besser einteilig sein, da er weniger schnell auskühlt als ein mehrteiliger Schlaftanzug. Daher ist der klassische Strampler optimal zum Schlafen geeignet – er ist einteilig und die Wärme bleibt.
Ein Schlafsack fürs Baby ist optimal. Das Kind kann sich im Schlaf nicht aufdecken. Jedoch sollte darauf geachtet werden, dass genügend Beinfreiheit besteht.
Daunendecken und Wolldecken sind wesentlich ungeeigneter und nicht zu empfehlen.
Vorteil von einem Schlafanzug und einem Schlafsack ist, dass dem Kind ein klares Zeichen gegeben wird, dass es jetzt ins Bettchen geht. Daher ist es empfehlenswert bei Ausflügen den kindeseigenen Schlafanzug und Schlafsack mitzunehmen.
Am wichtigsten ist neben dem Kinderbett, dem einteiligen Schlafanzung und dem Schlafsack das regelmäßige Zu-Bett-geh-Zeremoniell!
Unseres sieht wie folgt aus:
- 17:30 Uhr Abendbrot essen
- Windeln
- Schlafanzug an
- im Bett von Mama und Papa toben und “reden”
- Herumtragen und dem einen oder anderen Gegenstand “Gute Nacht” sagen
- 18:30 Uhr wird das Kleine in den Schlafsack gepackt
- Schlafen
Das Zeremoniell klappt sehr gut! Wir machen das seit der Geburt. Jetzt ist das Baby 10 Monate alt und es muss einfach so sein – für die ganze Familie!
Quelle: Largo, Remo H. (2002): Babyjahre. Die frühkindliche Entwicklung aus biologischer Sicht. Aktualisierte Neuausgabe; Hamburg
13. August 2009
Schlafläuse ist ein Verhaltensmuster bei Müdigkeit!
So würde ich das kurz fassen.
Babys und kleine Kinder können nicht sagen was ihnen fehlt. Sie wurden jedoch von der Natur mit Verhaltensmustern ausgestattet, die die Eltern einfach erkennen und lesen müssen.
So beispielsweise streift ein Baby mit der Hand oder dem Arm sein Ohr. Sobald das geschieht, kann es hingelegt werden und nach kurzen Quengeleien schläft es schnell ein. Wenn man sehr aufmerksam ist, reicht es, wenn das Kind nur einmal sein Ohr streift. Das passiert sehr unauffällig und seitens des Kindes auch absolut unbewusst.
Erkennen die Eltern es nicht sofort, kommt es teilweise zum wilden Kratzen am Hinterkopf, an den Ohren oder/und Reiben der Augen.
Es sieht sprichwörtlich so aus als ob überall Läuse sind, die weggerieben werden müssen.
Nicht nur Kinder haben Schlafläuse. Dieses Verhaltensmuster setzt sich bis ins Erwachsenenleben durch. Bei Müdigkeit juckt die Haut, die schließlich gekratzt werden will. Aber wer achtet schon darauf?
Schlafläuse sind keine Tiere – es beschreibt lediglich umgangssprachlich ein Verhalten.
Ich find Schlafläuse süß
11. August 2009
Kinder schreien aus verschiedenen Gründen zum Beispiel aus Hunger, Müdigkeit, vollen Windeln oder Unwohlsein.
Bei Unwohlsein können sie sich bis zu einem bestimmten Maß selbst beruhigen: Sie saugen an den Fingern oder an einem Schnuller. Hierbei handelt es sich um ein nahrungsunabhängiges Saugverhalten zur Beruhigung. Wir Eltern haben ein paar mehr Möglichkeiten das Kind bei Unwohlsein zu beruhigen.
So kann folgendes zur Beruhigung bei schreienden Kindern dienen:
- Sprechen oder Singen im leisen Ton
- dem Kind die Augen gucken und lächeln
- das Bäuchlein streicheln
- den eignen Finger zum Saugen geben
- das Kind im Fliegergriff umher tragen
- im Arm halten und durch die Wohnung spazieren und aus dem Fenster gucken
- hin und her wiegen
- das Händchen streicheln
Die wirksamste Methode, um das Kind zu beruhigen, ist tatsächlich es herumzutragen. So ist es ganz fest im körperlichen Kontakt zur Mutter oder zum Vater und gleichzeitig wird das Gleichgewichtsorgan bzw. das Bewegungsorgan (vestibuläre Stimulierung) stimuliert. Das wirkt sehr beruhigend auf das Kind, wenn es unruhig ist und schreit.
Wenn das Kind allerdings Hunger hat, hilft nach kurzer Zeit kein Tragen mehr. Stillen oder Füttern ist am besten. Dabei schlafen die Kleinen meist ein.
Sollte das nicht klappen, gibt es verschiedene Möglichkeiten zur Beruhigung. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt:
- Ich kenne Eltern, die ihr Kleines ins Auto gesetzt haben und ziellos in der Gegend gefahren sind – klingt kostspielig. Allerdings ist in der Not alles egal.
- Eine günstigere Alternative ist, das Kind in eine Hängmatte zu legen.
- Auch hilft der Kinderwagen, den man gut hin und her schaukeln kann.
Ich habe mein Baby zum Mittagsschlaf immer in den Kinderwagen gelegt und geschaukelt. Nach ca. 20 Minuten schaukeln ist es dann auch eingeschlafen. Klingt anstrengend ist es auch
Aber die Zeit geht vorbei, das muss man sich immer vor Augen führen!
inspiriert von:
Largo, Remo H. (2002): Babyjahre. Die frühkindliche Entwicklung aus biologischer Sicht. Aktualisierte Neuausgabe; Hamburg; S. 203 ff.;
Erfahrungen/Erzählungen junger Mütter und meinen Erfahrungen