18. Juni 2010
Ich bin im WM-Fieber und tippe fleißig bei einer Tippgemeinschaft mit. Allerdings sieht es ganz schlecht für mich aus. Es gibt 100 Spieler bzw. Tipper und ich bin auf Platz 97. Der letzte, der “gewinnt” bekommt ein Glas Rote Beete, sauer eingelegt *würg*
Aber genau genommen ist das richtig gut!!! Denn wie haben wir gelernt: in Roter Bete ist viel Folsäure. Ich bin zwar nicht mehr schwanger, aber Folsäure kann man immer mal gebrauchen
Alles wird gut!
16. Juni 2010
Früher habe ich nie Tomaten gegegessen. Ich mochte sie überhaupt nicht.
Während meiner Schwangerschaft habe ich sie jeden Abend zum Abendbrot genossen. Jeden Abend viele Tomaten. Unglaublich! Inzwischen glaube ich daran, dass der Körper sich das holt, was er braucht. Man muss eben nur auf ihn hören!
Später erfuhr ich warum ich soviel Tomaten plötzlich gegessen habe. In Tomaten ist jede Menge Folsäure.
Wenn man auf seinen Körper hört, hilft er einem schon weiter! 
Ich glaube ja an soetwas…
Folsäure befindet sich auch in roter Bete, Brokkoli, Karotten, Spargel und Rosenkohl.
Unter der Kategorie Rezepte gibt es Rezepte, die sich auf die Inhaltsstoffe Eisen, Kalzium, Jod und Folsäure konzentrieren.
11. Juni 2010
Während der Schwangerschaft erhöht sich der Eisenbedarf um 100 Prozent.
Als ich schwanger war und der Arzt bei mir Eisenmangel festgestellt hat, übrigens ganz klassich – Eisenmangel, gab er mir sofort eine Packung Drogen Eisentabletten. Davon halte ich sehr wenig. Da ich regelmäßig Blut spende, hatte ich in der Vergangenheit oft Eisentabletten bekommen. Selbst nach regelmäßiger Einnahme dieser, hat sich nichts geändert.
Mein Credo ist immer: gutes, abwechslungs- und nährstoffreiches Essen! Dann klappts auch!
Bei Wikipedia habe ich eine schöne Liste gefunden mit Lebensmitteln, die gute bis sehr gute Eisenlieferanten sind: wikipedia.org
Eisenlieferant – Kräuter
- Petersilie, getrocknet; 97,8 mg Eisen pro 100 g
- Grüne Minze, getrocknet; 87,5 mg Eisen pro 100 g
- Brennnesseln, getrocknet; 32,2 mg Eisen pro 100 g
- Thymian, getrocknet; 20,0 mg Eisen pro 100 g
Eisenlieferant – Fleisch
- Schweineleber; 22,1 mg Eisen pro 100 g
- Schweineniere; 10,0 mg Eisen pro 100 g
Tatsächlich habe ich ein Tag bis zwei Tage vor dem Blutspendetermin immer Leber gegessen. Es hat immer ausgereicht, damit ich Blut spenden konnte. Das ist für mich der Beweis, dass der Eisenhaushalt tatsächlich über die Nahrungsaufnahme relativ leicht beeinflussbar ist. Diese Erfahrungswerte habe ich in meine Schwangerschaft mit einfließen lassen. Es klappt! Es wurde kein Eisenmangel festgestellt. Hier in diesem Blog habe ich einige Rezepte für Schwangere, deren Gerichte reichhaltig an Eisen sind.
25. August 2009
Nun ist es soweit:
Das Stillen hat nach Anfangsschwierigkeiten geklappt.
Die Essensumstellung von Milch zu Brei ist gut gelungen.
Die Essensumstellung von Brei zu Brotstückchen und Apfelstücken ist vollzogen.
Seit gestern ist die Phase eingeleitet: “Ich möchte allein mit dem Löffel meinen Brei essen. Alles andere ist langweilig.”
Die frisch gekaufte Kinderbekleidung ist schnell für die Waschmaschine bereit. Auch muss der Boden gewischt werden. Die Tapete bleibt auch nicht verschont.
Irgendwann kommt auch die Phase, in der Kinder nicht mal mehr das Brot spannend finden. Aber hier ist ein schöner Tipp zur Gestaltung und Unterhaltung der Kids beim Essen: Brotzeit.
“I like to entertain you.”
23. August 2009
Ich habe in meinem Leben noch nie Ratatouille gegessen. Ich weiß was es ist, weil ich den Film “Ratatouille” aufmerksam verfolgt habe, aber eben noch nie selbst gekocht.
Aber zum Glück habe ich ein Kind, das meinen Horizont erweitert.
Mein Kind ist 9 Monate alt und bekommt frisch gekochtes Ratatouille ganz nach Rezept.
Zutaten für das Ratatouille mit Hackfleisch:
- Zucchini
- Aubergine
- Tomaten
- Kartoffeln
- Öl
- Rinderhackfleisch (auch Lammhackfleisch)
- Cremé fraiche
- Tomatenmark
- fein gehackte Petersilie
Die Zubereitung von Ratatouille mit Hackfleisch:
1. Zunächst wird das Gemüse gewaschen und die Kartoffeln geschält. Das komplette Gemüse wird in kleine 1×1 cm große Würfel geschnitten.
2. Das Hackfleisch wird in einer Pfanne mit 1 TL Öl angebraten. Auf das Hackfleisch werden die Kartoffeln gegeben. Nun wird Wasser hinzugefügt bis Kartoffeln und Hackfleisch leicht bedeckt sind. 5 min dünsten.
3. Das restliche Gemüse wird zum Fleisch mit den Kartoffeln gegeben. Alles muss leicht mit Wasser bedeckt sein. Diese Mischung wird 10 bis 15 min gar geköchelt.
4. Cremé fraiche, Tomatenmark mit 1 TL Öl werden unter die Gemüse-Fleisch-Mischung gehoben. Die Petersilie wird leicht untergerührt.
Nun ist das Ratatouille nach eigenem Rezept fertig!
Und je nach Entwicklung, Lust und Laune des Babys wird das Gericht püriert mit einem Hand-Pürierstab.
Egal wie die Konsistenz des Gerichtes ist, es ist unheimlich lecker! Ich schrieb ja schon mal: Ein Glück essen die Babys nicht alles auf!
12. Juli 2009
Hier habe ich eine interessante Seite zu Rezepten für Babys gefunden.
Die Baby Rezepte sind speziell für allergiegefährdete Kinder.
Diese Seite werde ich erst aufrufen, wenn mein Kind 12 Monate alt ist. Moment bleibe ich bei Kürbisbrei, Karotten-Kartoffel-Brei gemischt mit Pute oder Rindfleisch.
Zu viel Abwechslung ist zu Beginn der Ernährungsumstelltung von Milch zu Brei nicht notwendig. Am besten ist, wenn die Kids erstmal die Nahrung einzeln, pur und am besten selbstgekocht zu sich nehmen. Ich denke, dann ist der Lerneffekt am größten.
8. Juli 2009
Mein Kind ist nun 9 Monate alt.
Jetzt stellt sich die Frage, was geben wir ihm zu essen. Stellen wir von Brei zu normaler Nahrung um oder nicht.
Kriterien: es muss weich sein oder aufweichbar, es darf nicht allergiefördernd sein…
26. Juni 2009
Besondere Vorkommnisse bei der Mission von Milch zu Brei:
- Kürbisbrei färbt die Sachen
- Kürbisbrei stopft
- Niesen während des Fütterns
Mama und Kind sind “eingetintet”
23. Juni 2009
Für mein Kind koche ich den Brei selbst. Nachdem ich mich ausreichend informiert habe, bin ich zu dem Entschluss gekommen, dass Selbstkochen die gesündere Variante ist. Gekaufter Brei in Gläschen ist sprichwörtlich Einheitsbrei.
Schwierig war die Frage, was soll es für ein Brei sein. Selbst da streiten sich die Geister. Erst hatte ich mich für den klassischen Möhrenbrei entschieden. Nun sagte eine Hebamme in der Krabbelgruppe, dass Möhrenbrei die Ursache für einen festen Stuhlgang ist. Deshalb entschied ich mich für Kürbisbrei.

- ein Kübis für Babybrei
Bild: Hokkaido Kürbis copyright: yashima
Ich ging in die Bio Company in Berlin Friedrichshain und kaufte Hokkaido Kürbisse. Die Kassiererin sagte mir, dass ich den samt Schale kochen und essen kann. Wow! Das war schon mal ein Arbeitsschritt weniger. Und zwar ein erheblicher, denn einen Kürbis zu schälen ist nicht einfach.
Ich habe also den Kürbis geviertelt, die Kerne und Fäden entfernt, schließlich in kleine Würfel geschnitten und ca. 40 Minuten bei kleiner Flamme gedünstet. Dann pürierte ich die Kürbisstückchen mit einem Pürierstab. Das war es!
So habe ich den Brei für mehrere Mahlzeiten eingefroren!
Und wenn ich den Brei in einem Wasserbad aufgetaut habe, gebe ich einen Tropfen Sonnenblumenöl hinzu und verdünne den gesamten Brei mit abgekochtem Wasser.
Fertig!
Der Brei sollte wirklich verdünnt werden, denn auch Kürbisbrei kann für die Kleinen sehr unangenehm werden, wenn nicht genug Flüssigkeit dem Kind zugeführt wird. Wasser Wasser Wasser.
Ganz wichtig! Bis zu einem Liter für das Kleine – egal wie – aber 1 Liter muss es sein.
30. Mai 2009
Was in keinem der Bücher steht, die ich gelesen habe als ich das Kind von Milch zu Brei umgestellt habe – “Gib deinem Kind viel zu trinken!” Mein Kind hatte waaaaahnsinnige Schmerzen beim Stuhlgang. Völlig panisch habe ich bei der Not-Hotline meiner Krankenkasse angerufen. Der Arzt meinte, dass das Kind, wenn es Brei bekommt viel Flüssigkeit zu sich nehmen muss. Entweder man bietet den Brei sehr flüssig an oder gibt dem Kind zwischendurch zu trinken.