Besondere Vorkommnisse bei der Mission von Milch zu Brei:
- Kürbisbrei färbt die Sachen
- Kürbisbrei stopft
- Niesen während des Fütterns
Mama und Kind sind “eingetintet”
Besondere Vorkommnisse bei der Mission von Milch zu Brei:
Für mein Kind koche ich den Brei selbst. Nachdem ich mich ausreichend informiert habe, bin ich zu dem Entschluss gekommen, dass Selbstkochen die gesündere Variante ist. Gekaufter Brei in Gläschen ist sprichwörtlich Einheitsbrei.
Schwierig war die Frage, was soll es für ein Brei sein. Selbst da streiten sich die Geister. Erst hatte ich mich für den klassischen Möhrenbrei entschieden. Nun sagte eine Hebamme in der Krabbelgruppe, dass Möhrenbrei die Ursache für einen festen Stuhlgang ist. Deshalb entschied ich mich für Kürbisbrei.
Bild: Hokkaido Kürbis copyright: yashima
Ich ging in die Bio Company in Berlin Friedrichshain und kaufte Hokkaido Kürbisse. Die Kassiererin sagte mir, dass ich den samt Schale kochen und essen kann. Wow! Das war schon mal ein Arbeitsschritt weniger. Und zwar ein erheblicher, denn einen Kürbis zu schälen ist nicht einfach.
Ich habe also den Kürbis geviertelt, die Kerne und Fäden entfernt, schließlich in kleine Würfel geschnitten und ca. 40 Minuten bei kleiner Flamme gedünstet. Dann pürierte ich die Kürbisstückchen mit einem Pürierstab. Das war es!
So habe ich den Brei für mehrere Mahlzeiten eingefroren!
Und wenn ich den Brei in einem Wasserbad aufgetaut habe, gebe ich einen Tropfen Sonnenblumenöl hinzu und verdünne den gesamten Brei mit abgekochtem Wasser.
Fertig!
Der Brei sollte wirklich verdünnt werden, denn auch Kürbisbrei kann für die Kleinen sehr unangenehm werden, wenn nicht genug Flüssigkeit dem Kind zugeführt wird. Wasser Wasser Wasser.
Ganz wichtig! Bis zu einem Liter für das Kleine – egal wie – aber 1 Liter muss es sein.
Was in keinem der Bücher steht, die ich gelesen habe als ich das Kind von Milch zu Brei umgestellt habe – “Gib deinem Kind viel zu trinken!” Mein Kind hatte waaaaahnsinnige Schmerzen beim Stuhlgang. Völlig panisch habe ich bei der Not-Hotline meiner Krankenkasse angerufen. Der Arzt meinte, dass das Kind, wenn es Brei bekommt viel Flüssigkeit zu sich nehmen muss. Entweder man bietet den Brei sehr flüssig an oder gibt dem Kind zwischendurch zu trinken.
Ich finde, die Aufgabe das Kind richtig zu ernähren sehr schwer.
Es gibt viel Literatur über die ‘richige Ernährung’. Die macht ein waaahnsinnig. Jeder sagt etwas anderes. Und wenn ich mit meinen Sorgen zur Babyernährung an andere trete, kommt immer der Spruch, dass die Babynahrung besonders kontrolliert und gesund sei.
Da kann ich nur gaaanz laut den Kopf schütteln.
Unter anderem habe ich die Information aus mehreren Büchern zusammengetragen:
Verzicht auf Milch, Milchprodukte, Eier, Fisch, Soja, Nüsse, Zitrusfrüchte, Zucker (Honig, Maltodextrin, Saccharin), Salz, Vanillin, Gelatine – mindert das Allergierisiko.
Nun komme ich auf den Punkt: Ich habe Hirsemilchbrei gekauft. (Ich habe wirklich daneben gegriffen, hoffentlich kann ich das wieder zurückbringen. Mal sehen.) Abgesehen davon, dass Milchpulver drin ist auch Maltodextrin drin. *schock*
Langsam krieg ich Plaque. Die Babybreigläser sind auch nicht so astrein. Demnächst suche ich mal einen Testbericht raus. Solch einen habe ich nur offline. Zusammengefasst wird deutlich, dass die meisten Babybreigläser mit der Note befriedigend bewertet werden. DAS kann ich nicht nachvollziehen.
Kalzium ist in der Schwangerschaft sehr wichtig, um Komplikationen zu vermeiden. Schwangere, die mit Kalzium unterversorgt sind, riskieren eher beispielsweise eine Schwangerschaftsvergiftungen = Eklampsie. Das ergab eine Studie, die im Auftrag der WHO an über 8.000 Schwangeren durchgeführt wurde.
Zusätzlich kann Kalzium vor einer Frühgeburt schützen.
Enthalten ist Kalzium in Milchprodukten und grünem Gemüse.
Das Mineral (Mg) ist an verschiedenen Prozessen im Körper beteiligt.
Magnesium steuert:
Während der Schwangerschaft wird Magnesium als Wirkstoff bei vorzeitigen Wehen eingesetzt. Der Bedarf von Magnesium ist während der Schwangerschaft und auch während der Stillzeit erhöht. Während des Stillens wird Magnesium an den Säugling über die Muttermilch abgegeben.
Eine magnesiumreiche Ernährung wird mit der Aufnahme von ungeschälten Reis (Natur- oder Wildreis), rohes Obst (Banane, Papaya, Beeren), Gemüse (Erbsen, Mais, weiße Bohnen, Sojabohnen) und Nüssen gewährleistet. Fisch, Geflügel, Milch und Milchprodukte sind ebenso entsprechend mineralstoffreich.
Wichtig zu wissen: Fett und Eiweiß behindern die Aufnahme von Magnesium.
Also die Speisen schön fettarm servieren
Von meiner Krankenkasse, ich bin bei der Techniker Krankenkasse versichert, habe ich Infos rundum die Schwangerschaft bekommen.
Unter anderem habe ich ein Heft “Rundum schwanger – Mit vielen leckeren und gesunden Rezepten” erhalten.
Also wenn du diese Informationen bekommen willst, brauchst du einfach bei deiner Krankenkasse anrufen und sagen, dass du schwanger bist.
Ich denke, dass viele Krankenkassen einen ähnlichen Service bieten.
Bei der Techniker Krankenkasse kannst die Servicenummer 0180 2/64 85 64 anrufen für 6 Cent pro Anruf.
Nun zu den wichtigen Informationen:
Während der Schwangerschaft ist es besonders wichtig sich gesund zu ernähren. Auch wenn man vor hat schwanger zu werden.
Die Broschüre, die mir hier vorliegt, hilft, sich gesund und abwechlungsreich zu ernähren, das heißt dem Körper ausreichend Vitamine und Mineralstoffe bereit zu stellen.
Diese Tipps und Inspirationen möchte ich hier weitergeben. Denn das Einzige was fehlt bei einer gesunden und abwechslungsreichen Ernährung ist oft die Zeit oder die Inspiration.
Zeit kann ich nicht schenken, aber durchaus Inspirationen geben.
Es wird Rezepte für Frühstück, Zwischengerichte, Snacks und Suppe, Salate, Reis und Pasta, Fleischgerichte, Süßspeisen und Abendbrot geben.
Bei den Rezepten stehen die vier Mikronährstoffe: Folsäure, Eisen, Jod und Kalzium im Mittelpunkt. In unserer Bevölkerung liegt eine erhebliche Unterversorgung vor.
Ich achte schon immer auf meine Ernährung. Es macht Spaß sich ausgiebig und abwechslungsreich zu ernähren. Und jetzt werde ich in jeder Broschüre darauf hingewiesen…
Schön!
Die Broschüren sind auch viel Aufschlussreicher als jeder Tipp in den Hochglanzmagazinen, die mir gelegentlich unterkommen.