10. Januar 2011
Heute Morgen auf dem Weg in den Kindergarten, mein Kind entschied zu laufen, trafen wir auf zwei ältere Damen.
Beide Damen waren vom Kleinen ganz gerührt, weil er selbstsicher über die Eisflächen lief als könnte nichts passieren, während wir Erwachsenen vorsichtig einen Fuß vor den andern setzen. Sie blieben stehen und ich hörte sie nur aus dem Ohrwinkel sagen:”Dass der Kleine nicht hinfällt, ist schon bemerkenswert.”
Schließlich blieb ich auch stehen, weil mein Kind die Eisfläche, die als dicker Streifen am Zaun entlang lief, komplett ablaufen musste. Ermutigt von meiner Ruhe, die ich ausstrahlte, sprach mich eine Dame an und fragte mich, wie alt denn der Kleine sei. Ich sagte, dass er zwei sei. Sie fragte, ob er schon sprechen könne. Daraufhin antwortete ich, dass er seit dem zweiten Geburtstag einen großen sprachlichen Sprung gemacht hat und jeden Tag ein neues Wort über seine Lippen fließt. Sie erzählte, dass der Enkel einer Bekannten schon zwei Jahre alt sei und immer noch nicht sprechen könne…
Eine dritte Dame kam. Sie begrüßte herzlich ihre Freundinnen und knuffte meinen Kleinen und schüttelte mir die Hand!
So schnell gewinnt man Freunde!
Wir trennten uns, weil wir, mein Kleiner und ich um 9 Uhr im Kindergarten sein mussten, es war fünf vor und ich brauchte noch 20 Minuten und die drei älteren Damen mussten “Sport machen” und liefen schnatternd in das nächste Fitnessstudio von Steffi Graf.
7. Januar 2011
Das Jahr ist schon 7 Tage alt und die Ereignisse überschlagen sich.
Gestern war es richtig glatt in Berlin – und zwar unglaublich glatt. Wirklich glatt!
Der Regen kam quasi als Glatteis runter! Der Regen was so fein, dass er sofort die Möglichkeit hatte, am Boden angekommen, zu gefrieren.
Sehr gefährliche Kombination – Kälte und Sprühregen in seiner feinsten Art.
Jeden Morgen benötige ich ungefähr 18 Minuten zum Kindergarten. Gefühlt habe ich doppelt so lange gebraucht.
Ich bin so vorsichtig gelaufen wie noch nie, damit ich nicht hinfalle.
Wie gewöhnlich schob ich mein Kind im Kinderwagen – mein Lieblings-Winter-Off-Road-Kinderwagen – in den Kindergarten. Unter diesen Bedingungen eine lange beschwerlich Tour.
So mit 0,01 km/h unterwegs sprach mich eine ältere Dame an:
“Sie ham dit ja jut. Sie könn´sich am Kinderwagen festhalten.”
Ja genau!
An meinem Kinderwagen ist ein Motor installiert. Gut vorbereitet auf die Glätte habe ich ihn am Hausausgang angeschmissen und brauchte mich eben nur noch am Kinderwagen festhalten und zum Kindergarten schlitternd ziehen zu lassen. Ja genau!
Leicht verärgert, weil der “Spaziergang” mir einfach viel zu lange dauerte, denn irgendwann wollte ich noch im Office ankommen, war ich doch amüsiert.
Es kommt noch besser!
Amüsiert über die Frechheit erzählte ich von meiner Empörung über den Satz – ich muss ihn einfach nochmal wiederholen – meiner Kollegin:
“Sie ham dit ja jut. Sie könn´sich am Kinderwagen festhalten.”
Sie nickte nur. Sie hat das heute Morgen auch über kinderwagenschiebende Mütter gedacht.
An dieser Stelle erkläre ich mal ganz kurz, was die Empörung in mir auslöst. Es gibt zwei Punkte:
- Um einen Kinderwagen, schätzungsweise wiegt er 20 Kilo mit einem Kind, das genau 11,7 Kilo wiegt, muss man Kraft aufwenden.
Die Kraft, um einen Kinderwagen mit Kind, das Gewicht liegt ca. bei 32 Kilo, kommt, so habe ich es beobachtet, aus den Füßen und Beinen. Ich hatte an meinen Füßen Stiefel, die gut aussehen aber keineswegs für dieses Wetter ausgelegt sind. Bei jeder unsachgemäßen Aufwendung von Kraft blieb der Kinderwagen an der Stelle, wo er vorher stand und ich mit meinen Füßen stand einen Meter vom Kinderwagen entfernt. Und wische mir den Schweiß von der Stirn, froh darüber, dass ich nicht gefallen bin und der Kinderwagen noch steht.
- Der Schwierigkeitsgrad erhöht sich, wenn das Kind nicht so im Kinderwagen sitzt wie es sich gehört, sondern sein Gewicht so verlagert, dass der Wagen zum Lenkgriff jeden Augenblick umkippen könnte. So war ich stets bemüht nicht nur Kraft aufzuwenden, um den Kinderwagen nach vorn zu schieben, sondern ihn auch nicht umkippen zu lassen.
Also nix mit “am Kinderwagen festhalten”!
21. Dezember 2010
Wer sagt,
es gibt keine Wunder auf dieser Erde,
hat noch nie die Geburt eines Kindes erlebt.
Wer sagt,
Reichtum ist alles,
hat noch nie ein Kind lächeln sehen.
Wer sagt,
diese Welt sei nicht mehr zu retten,
hat vergessen, dass Kinder Hoffnung bedeuten!
1. November 2010
Letztes Wochenende war große Zeitumstellung von der Sommerzeit auf die Winterzeit. Wie jedes Jahr wird die Uhr eine Stunde zurück, aufdie Winterzeit umgestellt.
Warum es die Zeitumstellung gibt, interessiert mich in diesem Artikel jetzt überhaupt gar nicht.
Gott und die Welt erzählt mir, dass sie dieses Wochenende jetzt mal eine Stunde länger schlafen könnten. Schön!
Das gilt auf keinen Fall für junge Familien, Mama oder und Papa mit aufgewecktem Kleinkind.
Denn dem Kleinkind interessiert es herzlich wenig, wie spät es ist, was eine Uhr ist und ob es Wochenende ist. Das Kleinkind hat einfach eine innere Uhr. Und wenn Kleinkind täglich sieben Uhr aufsteht, dann steht es auch zur Winterzeit sieben Uhr auf. Winterzeit heißt dann im Klartext: sechs Uhr.
Da ich mitten in der Nacht nicht aufgestanden bin, um meinen Wecker umzustellen, bin ich froh und überrascht “sieben” Uhr aufgestanden. War auch putzmunter, da sieben Uhr wirklich ein guter Schnitt ist. Aber in der Küche angekommen, das Radio angestellt, sagt eine Stimme: (die Nachrichten beginnen) “Es ist sechs Uhr.”
Ab dem Zeitpunkt war nichts wie es vorher war. Das heißt ich bin am Sonntagmorgen um sechs aufgestanden.
Um sechs Uhr! Am Sonntagmorgen!
Ab dem Zeitpunkt war ich nicht mehr putzmunter, sondern hundemüde.
Wer hat die Zeitumstellung eigentlich erfunden? Ein geregeltes Familienleben oder eine gut funktionierende Mama-Kind-Beziehung gerät dabei völlig aus den Fugen.
Ich recherchiere! Ich muss mal gucken auf was ich da genau sauer sein muss.
Zeitumstellung – Die Recherche
Aha! Na gut! Ist plausibel!:
Die Sommerzeit wurde im Jahr 1980 eingeführt, mit dem Gedanken das Tageslicht besser nutzen zu können. Der Energiespargedanke war dabei der Grundsatz dieser Regelung.
Was ist mit meiner Energie?
Laut Studien gibt es mehr Verkehsunfälle am Montag nach der Zeitumstellung als vergleichsweise an anderen Montagen.
Und… Studien belegen, dass zwar Energie in Form von Licht gespart wird, jedoch wird mehr Energie am Morgen fürs Heizen verbraucht wird.
- Früher wäre es mir egal gewesen, ob Zeiumstellung oder nicht. Aber aus heutigem Blickwinkel, stresst so eine Zeitumstellung einfach nur. Und wie die Studien belegen, geht es nicht nur mir so.
Bin dagegen
1. September 2010
In meinem Leben war der Spruch “So wie man in den Wald hinenruft, so schallt es heraus.” so präsent wie heute.
Der Fall ereignete sich heute morgen. Wie immer ist fünf Minuten vorm Losgehen großer Stress angesagt. Das Kind muss sich Schuhe, Jacke und Mütze anziehen und die Mutter ebenso, dabei Schminken, Haare waschen und den Frühstückstisch abräumen natürlich. Meine Schuhe stehen unter einem großen rustikalen Wandspiegel, der ein Meter fünfzig über dem Boden im Flur hängt. Da es sich um einen Klappspiegel handelt, damit ich mich auch von der Seite sehen kann, stehen die klappbaren Teile ab. Ich nehme meine Schuhe auf und knall mit voller Wucht gegen den Spiegel. Ich halte den Kopf, sage “Au”, gehe zur kleinen Schuhbank im Flur und setze mich. Die Tränen rollen.
Mein Kind hat mich zum ersten Mal weinen sehen. Meine Tränen sind einfach vor Schmerzen gerollt. Mein kleines Baby, mein Kleinkind, mein Schatz guckt mich an, nimmt meinen Kopf zwischen seine kleinen Hände und pustet meine Beule am Kopf. Und sagt: “Mama weint.”, während er mir anschließend in die Augen sieht und mich beobachtet.
Man sieht richtig wie es in seinem kleinen Köpfchen rattert und versucht die Emotionen zu verarbeiten. Meine Emotionen in seinem Kopf.
Ab dem Zeitpunkt habe ich nur noch vor Rührung geweint, die Schmerzen waren schnell verschwunden. Lediglich meine Beule erinnert mich den ganzen Tag an den schön rührenden Moment.
Das Sprichwort ‘Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus’ bedeutet: So wie man andere Menschen behandelt wird man auch selbst behandelt.
Jedes Mal, und es ist nicht selten, wenn das Kleine hinfällt oder runterfällt, pusten wir (Mama, Papa, Oma, Opa) an der Stelle, wo sich der Kleine weh getan hat und sprechen warme Worte.
13. August 2010
Freut euch…
Freut euch auf viel
Kinderlachen,
Händchen, die viel
Unsinn machen,
Füßchen, die durch`s
Haus bald jagen
und die vielen,
vielen Fragen…
2. Juli 2010
Notiz an mich:
http://www.drk.de/angebote/familie-und-jugend/babysitterausbildung-und-vermittlung.html
+
http://maedchenmannschaft.net/weiblich-kind-und-karriere-haha/
=
der Karriere steht nix mehr im Weg!
Nur wie kommt die Information an die Bosse des Landes? Wie bekommen wir, Mütter und Väter, das Schubladendenken aus den Köpfen der Unternehmens- und Abteilungsleiter.
Ich könnte zu diesem Thema jede Menge schreiben. Der Artikel von maedchenmannschaft.net kommt gerade recht. Allein vier Beispiele aus meinem Freundeskreis beweisen, dass Deutschlands Unternehmensführung hinter dem Mond lebt und absolute Inkompetenz beweist. Es ist wirklich unglaublich, was Frauen sich anhören müssen. Hier im Spiegelartikel stehen nur einige Beispiele.
Oft sieht die Unternehmensführung nur eine Frau, die vielleicht oft zu Hause sein wird, weil das Kind krank ist oder sie wird wahrscheinlich wieder ein Kind bekommen wollen, wenn das eine Kind erst mal zwei Jahre alt ist. Und vielleicht…
Viele gehen von zu vielen Relativen aus.
Aber was ist denn mit dem Gedanken, dass Frauen, die wirklich arbeiten wollen sehr gut strukturiert und organisiert sind, um alles unter einen Hut zu bekommen. Ich traue das vielen Frauen zu. Meist sind sie organisierter und disziplinerter als Männer (siehe Studie “Frauen sind oft besser in der Schule als ihre männlichen Kollegen). Sie sind flexibel und können sich auf neue Situationen einstellen, um die bestmöglichen Bedingungen für beide Seiten zu schaffen:
“Vier Monate nach der Geburt ihres Sohnes hatte sich die 36-jährige Kulturwissenschaftlerin bei ihrer Vorgesetzten gemeldet, um über den Wiedereinstieg in den Beruf zu sprechen. Sie wollte klären, ob eine 60-Prozent-Stelle besser zu den Anforderungen passe oder eher 80 Prozent. Ob der Büro-Rhythmus ganze Arbeitstage erfordere oder lieber eine ganze Woche mit verkürzten Zeiten pro Tag.”
Wenn eine Frau nach vier bis sechs Monaten schon das erste Mal wieder im Büro anfragt, wie sie am besten Arbeiten könne und proaktiv einen Vorschlag bringt, dann ist sie sehr stark daran interessiert diesen Job zu behalten und auszuüben.
Und wie schon richtig erkannt: ein Wiedereinstieg einer bereits eingearbeiteten Frau oder eines Mannes ist kostengünstiger für ein Unternehmen als die Kündigung, denn die Konsequenz daraus: Bewerbungswelle auslösen (Stellenausschreibung, Bewerbungsgespräche, eine wirklich gute Person finden und die Einarbeitung der neuen Mitarbeiterin oder des neuen Mitarbeiters).
Aber das erkennt wohl kaum jemand
Was wirklich traurig ist?
29. Juni 2010
Ein Wochenende voller Ereignisse. Geburtstage, Hochzeit und Geschäftsreise im Auftrag von mamatogo für die Leser. Es war ein wundervolles, gigantisches Wochenende mit einer Spur von Glück.
Der Auslöser für ein Glücksgefühl war natürlich die Summe aus allem. Jedoch verspürte ich einen Glücksmoment als unser kleines Kind zwischen uns lief, ganz erwachsen mit einem Rucksack auf dem Rücken. Klingt absolut banal. Ist es nicht!
Der zweite Glücksmoment entstand auf der Landstraße, im Auto sitzend, an grünen Wiesen und Feldern befleckt mit roten und lila Punkten vorbeifahrend bei sperrangelweit geöffnetem Fenster. Der Fahrwind wehte mir um die Nase und verwuschelte mein Haar. Das habe ich glaube ich schon ewig nicht mehr gemacht, weil das Fenster nie geöffnet ist, wenn unser Kind auf der Rücksitzbank sitzt.
Genug der Emotionen! Nun zu den Fakten:
Wir waren zu Dritt zur Hochzeit eingeladen, aber da der Hochzeitstag einen ganzen Tag geht, mit teilweise unbestimmten Zeiten, mit viel Sonne und Hitze, ohne Aussicht auf pünktliches Essen und Schlafen, haben wir unser Kind übers Wochenende zu den Großeltern gegeben. Ganz ehrlich, um den Tag zu genießen. Meine beste Freundin hat geheiratet und ich wusste ihr Hochzeitstag wird ein Traum, wollte ich den Tag entspannen und abschalten. Und das ist eben mit Kind nicht hundertprozentig möglich. Natürlich ist auch der Genuss ohne Kind nicht mehr möglich, weil ich es vermisst habe. Es gab Momente, da hätte ich es gern dabei gehabt.
Es war ein schön einfach als Paar unter guten Freunden zu sein, einmal sich nur um sich selbst zu kümmern und Gespräche über Schwangerschaft, Stillzeit und Babypflege hinaus zu führen. Es war schön im Dunkeln draußen mit einem Glas Wein zu sitzen und stillschweigend auf den See bei Mondschein zu blicken, im Hintergrund guter Musik zu lauschen und die Hochzeitsgesellschaft im Schloss tanzend zu beobachten.
Hinzu kam, dass ich bei offenem Fenster Auto gefahren bin. Das geht sonst nicht, da der Zug hinten, wo das Kind sitzt am stärksten ist.
Nach einem wundervollen Tag der Heirat und einem schönen entspannten Morgen am Frühstückstisch ging es für mich weiter nach Stuttgart. In Stuttgart erwartet mich ein Weleda-Workshops zum Thema “Baby & Stillzeit” mit Hebamme Christina Hinderlich im Erlebniszentrum der Weleda Naturals GmbH, Am Pflanzengarten 1, 73527 Schwäbisch Gmünd-Wetzgau.
16:20 Uhr war Bording an der Maschine nach Stuttgart. 16 Uhr war Anpfiff Deutschland gegen England im Achtelfinale und kein TV weder am Gate noch im Flieger. Aber der Kapitän war so freundlich uns den Spielstand durchzugeben mit kleiner Einleitung wie es passiert ist. Absolut klasse! Ein neuer Fußballsprecher war geboren. So bin ich auf dem Stand geblieben. Und zu Hause hat mein Kind mit seinem Papa und vielen Besuchern mitgefiebert und -gejubelt. Für den Kleinen ein neues Erlebnis, da zum ersten Mal das Deutschlandspiel am Wochenende um diese kinderfreundliche Zeit lief.
Ich glaub er hat zum ersten Mal Erwachsene so ausflippen sehen und war gleich völlig aufgedreht, d. h. er lief dann schreiend und jubelnd durchs Zimmer. Sehr niedlich und ich war nicht dabei 
Aber im Auftrage von mamatogo ist zu verschmerzen. Ich berichte…
23. Juni 2010
Ist es sinnvoll die Fußballbegeisterung komplett auf das Kind zu übertragen? Ich meine, es kann noch nicht richtig sprechen und soll “Schlaaaaaaaaaaaaaaaaaaaand” brüllen.
27. Mai 2010
Ich war dort! Ich war mit meinen Freundinnen bei der Preview von “Sex and the City” im Cubix am Alexanderplatz! Herrlich – so viele weibliche Wesen jeder Art auf einem Haufen! Ich habe mich sehr amüsiert! Frauen sind doch was wunderbares
So vielfältig, schrill, bunt, schön, abwechslungsreich, einfaltsreich gestylt… Sie waren alle dort.
Warum ich das hier erwähne…
Charlotte hat zwei Kinder! Ein Kind, das vielleicht zwei Jahre ist und ständig weint, schreit, brüllt. Wie harmlos man es auch immer ausdrücken möchte.
Sie ist verzweifelt, überfordert, die Nerven liegen blank. Jede Minute in der Gegenwart des schreiendes Kindes legt die Nerven Stück für Stück frei bis sie völlig blank sind. Ausgeliefert jeder unvorhergesehenen Situation. Da können schon mal Hände, vollgeschmiert mit Schokosoße des älteren Kindes, die auf dem schönen weißen Rock “Vintage” einen Abdruck hinterlassen, zum Heulkrampf führen.
Das Kindermädchen findet Charlotte, bemüht den Heulkrampf zu entkrampfen, in der Speisekammer vor.
…wer kennt das nicht?
Charlotte bewahrt Contenance gegenüber ihren Freundinnen. Sie wissen nicht um ihr Nervenkostüm. Scheinbar mit unsichtbarer Gefühlswelt begibt sie sich mit ihnen auf eine einwöchige Reise. Jeden Tag verraten Gestik, Mimik und Verhalten ihren eigentlichen Zustand. Guten Freundinnen entgeht nichts.
Miranda, selbst Mutter, lädt sie auf ein, zwei, drei… Cocktails ein und kitzelt Charlotte alles heraus.
Charlotte erzählt zum ersten Mal wie hart es ist Mutter zu sein. Beigemischt werden Mutteranekdoten von Miranda.
Die Szene aus dem Film “Sex and the City 2” gefällt mir richtig gut! Sie gefällt mir, weil sie Mütter bzw. Frauen die Kinder haben dazu auffordert alles mal rauszulassen. Das ist wahnsinnig befreiend! Es ist erlaubt mal jeden Satz, jeden Gedanken und sei er auch noch so schlimm, auszusprechen!
Nach so einem Gespräch kann man auch wieder entspannter ins Familiengetümmel gehen und eine gute Mutter sein. Nach so einer Aussprache legt sich wieder ein Mantel um die freiliegenden Nerven und sie sind gerüstet für die nächste Katastrophe mit den Kleinen! Und sie kommt bestimmt!
Letztendlich stoßen die beiden auf die Mütter an, die vollzeit im Beruf stecken und ohne Nanny klarkommen müssen.
Cheers!!!