Mama to go


14. Dezember 2008

Geburtshäuser werden ins Gesundheitssystem integriert

Category: Krankenhaus vs. Geburtshaus – mama to go – 20:55

Ein historischer Tag, für die Geburtshäuser, für alle außerklinischen Geburtshilfen, für Eltern und Hebammen.

Eltern müssen die Betriebskostenpauschale für eine Geburt im Geburtshaus nicht mehr selbst zahlen. Im Zuge der Gesundheitsreform wurde die gesetzliche Grundlage für die Kostenübernahme in hebammengeleiteten Geburtshäusern durch die Krankenkassen geschaffen.

Am 27. Juni 2008 ist der Vertrag in Kraft getreten. Für jede Geburt in einer von Hebammen geleiteten Einrichtung werden pauschal 550 Euro von den Krankenkassen erstattet (SGB Sozialgesetzbuch §134a).

550 Euro!!! Die Geburten im Krankenhaus haben ganz andere Preise.

9. Oktober 2008

Vorteile einer natürlichen Geburt

Category: Krankenhaus vs. Geburtshaus,Medizinisches,nach der Geburt – mama to go – 08:29

„Der Orgasmus“

Ein Dokumentarfilm über den Orgasmus.

Ich muss diesen Tipp an dieser stelle geben, um zu verdeutlichen, dass eine natürliche Geburt auch durchaus Vorteile hat. Momentan bin ich nämlich schockiert, wieviele Frauen sich aus Angst vor einer natürlichen Geburt für einen Kaiserschnitt entscheiden würden.

Also laut des Dokumentarfilms „Der Orgasmus“ lohnt es sich die Schmerzen einer Geburt zu durchleben.

Gegen Ende des Filmes wird dargestellt, dass Frauen besser, schneller und öfter kommen können, wenn sie einmal eine natürliche Geburt durchlebt haben.

Die Entscheidung für einen Kaiserschnitt sollte demnach nur aus dringenden und medizinischen Gründen getroffen werden, nicht aus dem Wunsch heraus den Schmerzen entfliehen zu können. Ein Kaiserschnitt bringt andere Schmerzen mit sich. Das sollte man dabei nicht vergessen.

19. September 2008

Kaiserschnittgeburten steigen

Category: Krankenhaus vs. Geburtshaus – mama to go – 15:48

Die Kaiserschnittgeburten sind in Deutschland stark gestiegen. Viele Frauen sehen den Vorteil einer geplanten Geburt und denken den Schmerzen entfliehen zu können.

Auch ist eine Kaiserschnittgeburt für die Krankenhäuser lukrativer. Eine natürliche Geburt kostet im Krankenhaus 1.400 Euro, während eine Kaiserschnittgeburt 2.600 Euro kostet.

Welche Komplikationen gehen mit einem Kaiserschnitt einher?

  • Wird ein Kind per Kaiserschnitt aus dem Mutterleib „entfernt“, hat das Neugeborene meist noch Fruchtwasser in der Lunge. Dieses Wasser „verstopft“ die Atemwege des Kindes.
  • Kaiserschnitt-Frauen haben oft Probleme während der nachfolgenden Schwangerschaften und Geburten. Zum einen kanns sich der Mutterkuchen in die Narbe einnisten. Die Narbe ist unter Umständen nicht so dehnbar wie der Rest des Gewebes und könnte aufbrechen.
  • Eine Narbe in der Bikinizone könnte Schwierigkeiten bei anderen Operationen bereiten.
  • Meist treten nach Kaiserschnittgeburten Infektionen, Blutungen oder Thrombosen auf.
  • Studien belegen, dass bei nachfolgenden Schwangerschaften, im Falle eines Kaiserschnittes vorher, das Risiko von Totgeburten höher liegt.

Fazit: Der Kaiserschnitt ist mit Sicherheit nicht die bessere Methode ein Kind auf die Welt zu bringen. Den Frauen, die sich vor einer natürlichen Geburt fürchten, müssen die Ängste genommen werden. Das ist Aufgabe der Hebamme. Sie sollte während der ganzen Geburtsarbeit bei der Frau sein und mit Tipps und Tricks zu Seite stehen. Mit Bewegungen, Düften und Musik können Schmerzen gemindert werden. Zudem sorgen körpereigene Stoffe für Pausen und schmerzfreie Momente während der Geburt.

Hier sehe ich wieder einen Punkt, sich für ein Geburtshaus zu entscheiden. Im Geburtshaus gibt es eine Hebamme, die nur für dich zuständig ist. Sie ist die ganze Zeit dabei und gibt nötige Informationen. Im Krankenhaus hat für eine intensive Betreuung kein Mensch Zeit.

18. September 2008

Sicherheitsfaktoren im Geburtshaus

Category: Entbindung bzw. Geburt,Krankenhaus vs. Geburtshaus – mama to go – 07:58
  • Eins-zu-Eins-Betreuung durch die Hebammen
  • Hinzuziehung einer zweiten Hebamme
  • bei notwendiger Verlegung findet ein angemessener gemeinsamer Entscheidungsprozess mit den Eltern statt
  • Interventionsarme Geburt auch bei Verlegung, d. h. in Geburtshäusern greifen die Hebammen relativ wenig in die Geburtsarbeit der Frau ein. Das belegen die QUAG-Zahlen.

17. September 2008

Unterschiede von Geburtshaus zur Klinik

Category: Entbindung bzw. Geburt,Krankenhaus vs. Geburtshaus – mama to go – 17:52
  • Ausstattung (z. B.Medikamente, CTG-Einsatz)
  • ausschließlich Hebammenbetreuung, ggf. Schülerin
  • keine Möglichkeit von Sectio, VE, Forceps
  • keine medikamentöse Wehenförderung vor und unter der Geburt – die Wehentätigkeit wird über Homöopathie beeinflusst
  • keine Gabe von Opiaten, d. h. keine PDA, Narkose oder Bluttransfusionen – das Neugeborene hat dadurch weniger Anpassungsstörungen. Eine Anpassungsstörung kann das Unterlassen von Schreien sein, weil das Kind zu müde bzw. zu benebelt von der medikamentösen Gabe ist.

31. Juli 2008

Anmeldung im Krankenhaus

Category: Krankenhaus vs. Geburtshaus – mama to go – 00:28

Ich befinde mich in der 30. Woche der Schwangerschaft und sollte noch mal die Anmeldung im Krankenhaus bestätigen. Meine Wahl ist auf das Krankenhaus Westend gefallen.

30. Juli 2008

Geburtshaus vs. Krankenhaus

Category: Allgemein,Krankenhaus vs. Geburtshaus – mama to go – 17:18

Hier scheint es sich um eine Grundsatzfrage zu handeln.

Ich habe gelesen, dass 95 % der Kinder im Krankenhaus geboren werden. Die Zahl ist jedoch am Absinken. Jedoch nur schwach und schleppend, da immer noch der Großteil der hier in Deutschland ausgebildeten Ärzte das Krankenhaus empfehlen. Besonders den Erstgebärenden wird aus „Sicherheitsgründen“ das Krankenhaus empfohlen.

Weshalb ich über eine Alternative zum Krankenhaus nachdenken, liegt darin begründet, dass ich vier Freundinnen habe, die alle ihr Kind in einem Krankenhaus zu Welt gebracht haben, eine Kaiserschnittgeburt hatten. Das finde ich sehr bedenklich.

Vorteil Krankenhaus

  • Im Krankenhaus sind alle medizinischen Geräte vorhanden.
  • Neben den Hebammen sind Ärzte sowohl Geburtshelfer als auch Kinderärzte und Krankenschwestern vorhanden.
  • Zusätzlich ist das Krankenhaus mit allen medizinischen Geräten ausgestattet, die eventuell bei Komplikationen eingesetzt werden könnten.

Nachteil Krankenhaus

  • Ein Argument für die Geburt im Krankenhaus ist, dass ein Kinderarzt vorhanden ist, aber er ist nicht stets anwesend. Bei Komplikationen muss er erst gerufen werden.
  • Du stehst nich in ständiger Beobachtung von einer Person. Das Personal wechselt im Laufe des ganzen Geburtsprozesses. Jeder hat ggf. eine andere Meinung und berunruhigt die werdende Mutter. Das löst Stress aus und der Vorgang wird erschwert.
  • Manchmal hat die Hebamme auch mehrere Frauen auf einmal zu betreuen. Das heißt, sie verschwindet immer mal. So kannst du ggf. ein Notfall sein und niemand ist da. Wenn sie dann zurück ist, muss sie auch erst den Arzt rufen. Es vergeht Zeit.
  • Aus den Punkten wird ersichtlich, das eine aufgetretene Komplikation spät erkannt wird. Unnötige Qualen gehen in dem Zusammenhang einher.

Meine Theorie:

In einem Geburtshaus ist eine Hebamme für dich zuständig. Du kennst sie, da du schon vorher mit ihr Kontakt aufgenommen hast und dich ggf. von ihr hast untersuchen lassen. Sollten Komplikationen auftreten wird sie das erkennen, und zwar rechtzeitig. Entweder wird ein Arzt gerufen oder sie fährt dich direkt als Notfall ins Krankenhaus. Jeder kümmert sich sofort um dich.

Egal wo du bist im Geburtshaus oder im Krankenhaus, es vergeht auf jeden Fall Zeit.

Die Ärzte, die mich bis jetzt beraten haben, haben immer das Wort ‚Notfall‘ angesprochen. Aber ob ich nun als Notfall im Krankenhaus bin und es niemand mitbekommt oder als Notfall vom Geburtshaus ins Krankenhaus gefahren werde, macht für mich aus zeitlicher Sicht keinen Unterschied.

Vertrauen bei der Geburt

Ich vertraue meiner Hebamme. Sie hat 25 Jahre Berufserfahrung und arbeitet seit 4 Jahren im Geburtshaus. Sie wirkt beruhigend und trotzdem bestimmend.