Mama to go


21. Dezember 2011

Rauchen während Schwangerschaft | Alternative die elektrische Zigarette

Category: Medizinisches – mama to go – 12:34

Neulich habe ich eine Freundin auf der Entbindungsstation besucht.

Um sie in der dritten Etage der Entbindungsstation des Krankenhauses besuchen zu können, musste ich durch eine Tür, die umsäumt von rauchenden Schwangeren war.
Ich dachte, ich sehe nicht richtig! Rauchen ist für mich ein absolutes NO GO in der Schwangerschaft!!!
Fünf rauchende Hochschwangere bildeten eine Wolke aus blauen Rauch, durch die ich mit meiner nichtschwangeren Person hindurchschnitt.

Sie waren hochschwanger!

Das heißt, ich will den nichts schlechtes unterstellen, aber ich tu es jetzt einfach, dass sie bereits seit Fötusbeginn ihren Körper mit blauen Zigarettenrauch belasten. Das seit 9 Monaten, 40 Wochen.
Eine kleine Zelle, die in ihrer Entwicklung die komplette Information eines Rauchpartikels mit einbinden muss. Jeder weiß, dass das nicht gut geht. Es ist überall zu lesen.
Man mag sich streiten über den Fluch oder Segen der Informationsgesellschaft, aber niemand kann sagen, er oder sie hätte es nicht gewusst.

Rauchen gefährdet die Gesundheit des Babys! Jeder und Jede weiß das. Trotzdem sind viele Frauen in der Schwangerschaft nicht fähig mit dem Rauchen aufzuhören. Sie greifen weiterhin zur Zigarette.

Die Schäden, die ein ungeborenes Baby während der Schwangerschaft und die Schäden die das Kind nach der Schwangerschaft davon trägt, grenzt nahezu an Kindesmisshandlung.
„Plötzlicher Kindstod“ ist eines der Folgeschäden, auf die sich Kinder und Eltern (die rauchenden Eltern) einlassen müssen.

Früh-, Fehl- und Totgeburten werden riskiert, wenn die Schwangere mit der Zigarette und den daraus resultierenden Rauch die Blutzufuhr zur Plazenta verringert und sich ablöst.

Die Sauerstoffzufuhr zum Kind wird durch die Griff zur Zigaretten verringert.
Das Baby verliert während der Entwicklung bereits an ausreichend Sauerstoff, um eine gesunde Entwicklung zu gewährleisten.

Das Nichtrauchen ist für das Ungeborene und für die Schwangere gesund!
Eine mögliche Unterstützung keinen Zigarettenrauch einzuatmen, wäre die elektrische Zigarette.

Wie die elektische Zigarette funktioniert ist auf der aufgeführten Seite wunderbar beschrieben.
Die elektrische Zigarette ist kein Mittel zur Entwöhnung von der Zigarette: Die elektrische Zigarette bietet aber eine saubere Alternative zur gewöhnlichen Zigarette.

Wie ich schon oben beschrieben habe, sind viele Frauen nicht in der Lage sich zu entwöhnen, daher ist es vielleicht auch verschwendete Energie, sie vom Rauchen abzuhalten.
Aber es ist möglich ihnen eine Alternative zu bieten:
die elektrische Zigarette bietet letztendlich eine saubere Lunge für die Schwangere und einen gesünderen Einstieg für den neuen Erdenbewohner.

Vielleicht kann die Erfindung der elektrischen Zigarette, wie ich aus dem Artikel von eltern.de weiß, schwangere Raucherinnen davon abhalten “ bis zu 13 Mal am Tag zur Zigarette zu greifen“ und die Schadstoffbelastung für das Ungeborene minimieren.

Denn machen wir uns nichts vor! Es ist hart ein Kind zu verlieren.
Ist eine Zigarette es wert, um ein Kind weinen zu müssen?
Sind zwei Zigaretten es wert, ein Leben zu zerstören?

Vielleicht ist die elektrische Zigarette gleich das richtige Weihnachtsgeschenk wie der Tagesspiegel empfiehlt?! 😉

13. April 2010

Berliner Kinderzahnpass

Category: Medizinisches – mama to go – 05:01

Meine Freundin, Zahnarzthelferin, drückte mir den ganz neuen Berliner Kinderzahnpass in die Hand, denn ich habe ja ein Kind, das über ein Jahr alt ist. Davon hatte mir vorher noch niemand erzählt. Zunächst war ich eher verwundert, dass ich mit so einem kleinen Knirps zum Zahnarzt soll. Vor meinem Augen spielten sich die wildesten Szenarien ab. Ich meine, wieviel Personen gucken dem Knirps schon in den Mund?
Zahnarzt-Szenarium: Grelle Lampe, zwei bis drei Personen mit weißem Kittel, Mundschutz und Haarschutz, kleines Lämpchen und Werkzeug, das auf dem Weg zum Mund des Kindes sind.

Laut Kinderzahnpass soll die erste Untersuchung schon mit sechs Monaten losgehen. Hier beim Zahnarzt gibt es zukünftig 11 zahnmedizinische Vorsorgeuntersuchen von 1 bis 6. Das angenehme ander dieser Aufteilung: sie lässt sich ein bisschen besser und schneller einprägen als die Früherkennungsuntersuchungen U1 bis U9 beim Kinderarzt.

11 zahnmedizinische Vorsorgeuntersuchungen

Terminplan:

  • UZ 1
    a) 6. bis 9. Monat
    b) 15. bis 18. Monat
  • UZ 2
    a) 2 Jahre
    b) 2,5 Jahre
  • UZ 3
    a) 3 Jahre
    b) 3,5 Jahre
  • UZ4
    a) 4 Jahre
    b) 4,5 Jahre
  • UZ5
    a) 5 Jahre
    b) 5,5 Jahre
  • UZ6
    6 Jahre

Idee des Berliner Kinderzahnpasses

Die Idee der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Berlin (KdöR) die mit der Herausgabe des Berliner Kinderzahnpasses einhergeht, finde ich großartig. Es gibt viele Kinder mit schlechten Zähnen. Leider durch Fehlverhalten der Eltern und daran wird das Kind bis ins hohe Alter noch stark zu leiden haben. Zähne sind immerhin das erste, das sichtbar ist, wenn ein Lächeln das Gesicht erstrahlen lässt. Und eine schlechte Zahnreihe lässt einfach nichts erstrahlen.

Dank des Kinderzahnpasses werden Eltern unterstützt und bestärkt rechtzeitig etwas für die Zähne des Kindes zu tun. Denn viele Eltern glauben immer noch, das die Zahnpflege der Milchzähne nicht so wichtig sei. Sie bilden jedoch die Grundlage für das neue Gebiss. Das Milchgebiss muss gesund sein, um das Kieferwachstum nicht zu beeinträchtigen. Mit dem ersten Zahn wird das Gebiss zukünftig durch die Ernährung und die Mundgesundheit positiv oder negativ beeinflusst. Mit dem regelmäßigen Besuch beim Zahnarzt, mit der Annahme und Umsetzung seiner Ratschläge dürfte einer positiven Entwicklung der Zähne, des Gebisses und des gesamten Kiefers nichts mehr im Wege stehen.

13. Januar 2010

Fieber beim Baby oder Kleinkind

Category: Medizinisches – mama to go – 00:18

Unser Kind hatte das erste Mal richtig hohes Fieber.

Die Körpertemperatur stieg bis 40° C an und verlief zweineinhalb Tage.

Fieber ist ein Anzeichen dafür, dass der kleine Körper eine Infektion bekämpft. Es ist ein gutes Signal, das für sein Immunsystem spricht. Das Kind braucht nun viel Ruhe, sollte sehr viel trinken. Für gewöhnlich essen die Kleinen während des Fiebers etwas weniger als gewöhnlich. Solange das mit Trinken aufgewogen wird, ist alles in Ordnung.

Das Fieber steigt spürbar während oder nach dem Schlaf.

Allerdings sollte unter folgenden Umständen dringend der Arzt aufgesucht werden:

  • das Fieber ist höher als 40° C
  • dauert länger als drei Tage an
  • das Baby wacht nicht auf
  • es weint und wimmert, wenn es berührt wird
  • das Baby hat einen steifen Nacken
  • schwere, schnelle, geräuschvolle oder pfeifende Atmung geht mit dem Fieber einher
  • es sabbert ungewöhnlich stark
  • rote oder rosafarbene Flecken befinden sich auf dem Körper

Wir sind nach 2,5 Tagen zum Arzt gefahren, um das Fieber abklären zu lassen. Es war alles gut. Das Fieber war auf den Infekt, Husten, Schnupfen zurückzuführen. Nach der Abklärung war ich auch wesentlich entspannter und meine Sorgen sind etwas abgeflacht, weil ich wusste, dass das Fieber auf nichts schwerwiegendes zurückzuführen ist.

8. Januar 2010

Neurodermitis – ein Problem

Category: Medizinisches – mama to go – 23:02

Neurodermitis ist auch in unserer Familie ein Thema. 10% der Bevölkerung haben Neurodermitis wie die Sendung auf ARD berichtete.

„Heilung unerwünscht“ – Millionen Menschen leiden unter schweren Hauterkrankungen. Vielen könnte geholfen werden, wenn man sie mit einer neuen Spezial-Salbe behandeln würde. Doch die großen Pharmakonzerne weigern sich, die Erfindung auf den Markt zu bringen – ARD Reportage

Sollten wir Hautkranken tatsächlich 20 Jahre auf das Heilmittel bzw. auf die absolute Linderung der Schmerzen und Juckreize, die mit einer schweren Neurodermitis einhergehen warten.

Jedenfalls warten alle, die ich in meinem Umkreis kenne und unter Neurodermitis leiden, auf die Creme „Regividerm“.

Die Salbe setzt sich wie folgt zusammen:

  • 0,07 g Vitamin B12
  • 46 g Avocado-Öl
  • 45,42 g Wasser
  • 8 g Tego car Ps –> Emulgator nicht zu beschaffen
  • 0,26 g Kaliumsorbat
  • 0,25 g Zitronensäure

Mit dieser Übersicht bzw. mit dieser Zusammenstellung bin ich zur Apotheke und wollte eine frisch zusammengerührte Creme gegen Neurodermitis. Die Apotherkerin meinte, dass diese Bestellung wahrscheinlich teurer ist. Ich sollte doch direkt auf die Regividerm warten.

Ich bat trotzdem nach einem Kostenvoranschlag.

Folgendes Ergebnis hielt ich in den Händen: diese Zusammenstellung würde mich 95 Euro kosten.

26. November 2009

Impfen als Risikofaktor für Körper des Kindes und Eltern

Category: Medizinisches – mama to go – 06:58

Ein Erfahrungsbericht aus impfkritik.de von April 2009

„Ich bekam letzten Sommer ein Baby zur Pflege. Das Jugendamt fragte an, ob ich ihn zur Kurzzeitpflege aufnehmen könne. Die Jugendamtsmitarbeiterin erklärte, die Klinik habe ein „Schütteltrauma“ diagnostiziert. Bei dem Vorwurf seien die Eltern „aus allen Wolken gefallen“ und die Mitarbeiterin könne sich auch schwer eine Misshandlung vorstellen.

Bei mir klingelte es, als ich hörte, der Junge sei vier Monate alt. Da ich mich aber bzgl. Schütteltrauma nicht so auskenne, habe ich im Internet nachgeschaut, und wie ich vermutet hattee, sind die Symptome ähnlich wie bei Impfkomplikationen (der Junge hatte eine massive Hirnschwellung und musste deshalb operiert werden).

Ich bat die JA-Mitarbeiterin daraufhin zu überprüfen, ob der Junge kurz vorher geimpft worden war, weil die Hirnschwellung auch daher kommen könne. Tatsächlich ist er am Vortag der Aufnahme geimpft (Infanrix hexa und Prevenar) worden, aber die Ärzte der Klinik wiesen eine Impfkomplikation brüsk zurück.

Dem JA blieb daraufhin nichts anderes übrig, als ihn den Eltern wegzunehmen. Ich liess aber nicht locker und empfahl ein Gutachten, weil es

a) Zweifel an der Diagnose Schütteltrauma gab (der Junge war total ausgeglichen und fröhlich, zeigte keinerlei Anzeichen einer Misshandlung und die Eltern gehen sehr liebevoll mit ihren Kindern um) und

b) der Verdacht einer Impfkomplikation sehr groß war.

Im Entlassungsbericht stand: Der Zeitraum der Verletzung sei ungewiss, man vermute es sei ein bis drei Wochen her gewesen. Dies ist aber unmöglich, denn dann hätte dem Kinderarzt bei der Impfung entsprechendes auffallen müssen.

Zu dem gleichen Kinderarzt fuhr ich dann auch wegen der U5, weil ich wissen wollte, ob er den Jungen weiter geimpft hätte. Dadurch wäre er ja wieder in Lebensgefahr geraten. Und tatsächlich, der Arzt hätte ihn geimpft!

Als ich ihm meinen Verdacht einer Impfkomplikation mitteilte, wurde er ganz aufgebracht und nervös.

Das Gutachten hat meine Zweifel an der Diagnose voll und ganz bestätigt, weil geschüttelte Kinder selbst für Laien erkennbar verändert sind und der Junge zwei Tage im Krankenhaus ohne diesbezügliche Symptome war, was bei einem Schütteltrauma nie sein kann. Eine Impfkomplikation wurde als wesentlich wahrscheinlicher beurteilt.

Viele Mitarbeiter des Jugendamtes waren entsetzt, als sie von den Todesfällen gerade nach den 6-fach-Impfungen lasen (der Gutachter hatte diese im Gutachten erwähnt).

Erschütternd ist: Lieber schüttelt man ein Schütteltrauma aus dem Ärmel und denunziert die Eltern, als dass man auch nur ansatzweise eine Impffolge in Erwägung zieht. Das Verantwortungsloseste ist aber, dass der Junge weitergeimpft worden wäre und dies evtl. dann nicht mehr überlebt hätte. Der Vater säße wohl dann im Gefängnis. Solche Fälle gab es ja schon.“

Zwei bedeutende Sätze des Gutachtens:

„Diese Hirndrucksteigerung entstand also wenige Tage nach der Kombinationsimpfung und noch immer dachte niemand an die Möglichkeit einer Impfkomplikation, obwohl gerade nach Anwendung der Sechsfach-Kombinationsimpfstoffe Fälle solcher Hirndrucksteigerungen beobachtet und auch veröffentlicht worden waren.“

„Der Fall von X. zeigt allerdings in aller Deutlichkeit, wie eine solche besonders „intensive Überwachung“ dieser Produkte durch die Ärzteschaft in der Realität aussieht. Selbst bei einem so auffälligen zeitlichen Zusammenhang scheint die Impfung als kausaler Faktor, der zur Entstehung von lebensbedrohlichen Symptomen geführt haben kann, nicht wahrgenommen, geschweige denn gemeldet zu werden.“

Quelle: impfkritik.de

19. Oktober 2009

Ärztliche Bescheinigung für den Kindergarten

Category: Medizinisches – mama to go – 11:51

Für die Kindertagesstätte bzw. für den Kindergarten muss das Kind gesondert vom Arzt untersucht werden. Der Arzt stellt anschließend eine Bescheinigung über die Tauglichkeit zum Erstbesuch einer Kindertagesstätte aus – die Kitatauglichkeitsbescheinigung oder Kitafähigkeitsuntersuchung.

Der Kinderarzt bescheinigt, dass das Kind frei von ansteckenden Krankheiten ist.

Es erfolgt eine Untersuchung

  • auf Kopflausbefall,
  • Saunatauglichkeit,
  • Ferienlagertauglichkeit,
  • Kurfähigkeit und
  • eben die Kitafähigkeitsuntersuchung.

Die Kitatauglichkeit darf sieben Tage vor direktem Eintritt in die Kita gestellt werden. Nicht zwei oder drei Wochen vorher, sondern sieben Tage bevor das Kind seinen ersten Tag im Kindergarten antritt.

Wenn die Eltern das wissen, können sie rechtzeitig einen Termin beim Kinderarzt vereinbaren. Der Termin kann von der Arzthelferin sinnvoll gelegt werden. Das heißt, die Kindergartentauglichkeitsuntersuchung findet nicht dann statt, wenn der Warteraumm der Kinderarztpraxis voll von kranken Kindern ist, sondern wenn andere der allgemeinen Früherkennungsuntersuchungen U1 bis U9 stattfinden.

31. Dezember 2008

Allergieminimierung beim Nachwuchs

Category: Medizinisches – mama to go – 12:06

Während der Schwangerschaft fühlen sich viele Frauen gestresst. Das ganze Leben wird auf den Kopf gestellt und der Körper arbeitet auf Hochtouren.

Diese Anspannung kann sich negativ auf das Kind übertragen und dessen Allergieneigung erhöhen, so der Bundesverband der Pneumologen (BdP). Daher wird gestressten Schwangeren gezielte Entspannungsübungen geraten. Yoga und autogenes Training schlagen die Fachärzte vor. Diese Techniken können Stress und Sorgen abbauen.

Forscher der Harvard Medical School in Boston haben herausgefunden, dass nach dem Auftreten von Stressfaktoren entsprechende Antikörper im Nabelschnurblut messbar ansteigen. Die Antikörper bedeuten ein erhöhtes Risiko für das Kind, später an einer Allergie oder an Asthma zu erkranken.

24. Oktober 2008

Soor – durch Hefepilze hervorgerufene Entzündung

Category: Babypflege,Medizinisches – mama to go – 21:18

Was ist Mundsoor?

Bei Mundsoor handelt es sich um eine Entzündung der Mundschleimhaut, die durch Hefepilze hervorgerufen wird. Im Mund eines Kindes befinden sich – speziell auf der Zunge, der Wangenschleimhaut und am Gaumen – weißlich Stippchen, unter denen die Schleimhaut rot entzündet ist. Im Gegensatz zu Milchresten sind diese Stippchen nicht leich abwischbar. Manchmal ist die Mundschleimhaut auch nur schmerzhaft gerötet, ohne weißliche Ablagerungen.

Wie kommt es zum Mundsoor?

In den ersten Lebensmonaten sind die Abwehrkräfte des Säuglings natürlicherweise noch nicht voll ausgebildet. Hefepilze sind leicht übertragbar und gedeihen im feuchtwarmen Klima wie z. B. Mundhöhle. Eine Übertragung kann u. U. schon während der Geburt erfolgen. Auch die mütterliche Brust, Schnuller und Sauger können Infektionsquellen sein. Oft liegt aber auch gleichzeitig ein Windelsoor, d. h. eine durch Hefepilze verursachte Entzündung im Windelbereich beim Baby vor. Über die Hand des Kindes können dann die Hefepilze in den Mund gelangen. Auch Infektionen oder eine Therapie mit Antibiotika schwächen zusätzlich die Abwehrkräfte des Säuglings und können somit ebenfalls das Entstehen eines Mundsoors fördern.

Was hilft gegen Mundsoor?

Auf dem Markt werden verschiedene Medikamente angeboten. Der Wirkstoff ist Nystatin, der beispielsweise im Mundgel enthalten ist. Es beseitigt die Hefepilze ohne die normale Flora der Mundschleimhaut zu beeinflussen. Gezielt lässt sich das Mundgel in der Mundhöhle verteilen. Durch die gute Haftung verweilt der Wirkstoff länger an den entzündeten Stellen und kann somit seine Wirkung entfalten.

Zum Beispiel Lederlind Mundgel wirkt nur lokal, der Wirkstoff wird praktisch nicht resorbiert. Dies erklärt die gute Verträglichkeit. Es enthält keinen Zucker und hat einen angenehmen Geschmack nach Orangen.

Wie wendet man das Mundgel gegen Mundsoor an?

Grundsätzlich ist das Mundgel nach den Mahlzeiten aufzutragen, um ein ungestörtes Einwirken des Gels zu ermöglichen. 4mal täglich soll Lederlind Mundgel in der ganzen Mundhöhle, auch in den Backen und Lippentaschen verteilt werden. Wenn der Mundsoor sehr ausgeprägt ist, werden zuerst die weißlichen Beläge mit einem Tupfer abgewischt.

Was ist zusätzlich zu beachten?

  • Achte auf eine saubere Körperpflege des Kindes. Benutze zur Reinigung des Kindes stets frische Waschlappen oder unbehandelte Einmaltücher. Schwämme sind Brutstätten für Pilze und Bakterien.
  • Schnuller und Sauger müssen augekocht werden.
  • Erneuere die Zahnbürste des Kindes, bevor du mit der Behandlung beginnst.
  • Vermeide Fruchtsäfte und Obstzubereitungen: Sie enthalten Zucker und fördern damit das Wachstum von Pilzen. Außerdem enthalten viel Früchte, vor allem Zitrusfrüchte und Ananas. Stoffe, die die Haut reizen können.
  • Anstelle von Obst sollte Gemüse, auch in Form von Saft, bevorzugt werden.

21. Oktober 2008

Neugeborenen-Screening

Category: Medizinisches,nach der Geburt – mama to go – 09:09

Das Neugeborenen-Screening dient zur Früherkennung von angeborenen Störungen bei Neugeborenen.

Das Blut des Neugeborenen muss spätestens drei Tage nach Geburt vom Neugeborenen abgenommen werden. Dieses Blut wird auf Hypothyreose, adrenogenitalem Syndrom, Biotinidasemangel, Galaktosämie und Phenylketonurie (PKU) untersucht. Weitere behandelbare Erkrankungen und Organstörungen (Hörvermögen) sind in die Untersuchungen eingeschlossen worden.

Warum sollte die Früherkennungsuntersuchung vorgenommen werden?

Die meisten Kinder kommen gesund zur Welt. Jedoch kommt etwa eines von 1.000 Neugeborenen mit seltenen Stoffwechselerkrankungen oder mit Störungen von Organfunktionen zur Welt, die äußerlich nicht sichtbar sind.

Die Blutabnahme erfolgt an der Ferse: Foto bei Wikipedia

Blutabnahme Neugeborenen-Screening

20. Oktober 2008

Früherkennungsuntersuchungen U1 bis U9

Erste Lebenswochen:

U1 nach der Geburt: Atmung, Herzschlag, Reflexe

U2 3. bis 10. Lebenstag: Innere Organe, Sinnesorgane, Früherkennung von Stoffwechselerkrankungen

U3 4. bis 6. Lebenswoche: Größe, Gewicht, Ernährungszustand, Hüftgelenke, Augenreaktion, Hörvermögen

Erste Lebensmonate:

U4 3. bis 4. Lebensmonat: Bewegungsverhalten und Greifreflexe, Seh- und Hörvermögen, Wachstum, Ernährung und Verdauung, Schutzimpfung

U5 6. bis 7. Lebensmonat: körperliche Entwicklung (selbstständiges Drehen vom Rücken auf den Bauch, Greifen nach Gegenständen), Zähne, Ernährung, Schutzimpfung

U6 10. bis 12. Lebensmonat: Größe, Gewicht, Ernährungszustand, Hüftgelenke, Augenreaktion, Hörvermögen

Erste Lebensjahre:

U7 1 Jahr + 9 Monate bis 2 Jahre: körperliche und geistige Entwicklungen (z. B. Laufen, Bücken, Aufrichten, Hören, Sehen, Verstehen, Sprechen), Schutzimpfung

U8 3 Jahre + 7 Monate bis 4 Jahre: körperliche Geschicklichkeit (z. B. auf einem Bein stehen), Hör- und Sehtest, Sprachentwicklung, Kontaktfähigkeit, Selbstständigkeit, Prüfung Impfstatus

U9 5 Jahre bis 5 Jahre + 4 Monate: körperliche und geistige Entwicklungen, Bewegungsverhalten, Hör- und Sehtest, Sprachentwicklung, Prüfung Impfstatus

Die Kosten aller Früherkennungsuntersuchungen trägt die Krankenkasse oder das Sozialamt.

Quelle: Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, Köln – Das Faltblatt „9 Chancen für Ihre Kind – Das Wichtigste zu den Früherkennungsuntersuchungen U1 bis U9“ wird von der BZgA kostenlos abgegeben.