Mama to go


27. Mai 2010

Sex and the City 2

Category: Gedankengänge – mama to go – 07:01

Ich war dort! Ich war mit meinen Freundinnen bei der Preview von “Sex and the City” im Cubix am Alexanderplatz! Herrlich – so viele weibliche Wesen jeder Art auf einem Haufen! Ich habe mich sehr amüsiert! Frauen sind doch was wunderbares :)

So vielfältig, schrill, bunt, schön, abwechslungsreich, einfaltsreich gestylt… Sie waren alle dort.

Warum ich das hier erwähne…

Charlotte hat zwei Kinder! Ein Kind, das vielleicht zwei Jahre ist und ständig weint, schreit, brüllt. Wie harmlos man es auch immer ausdrücken möchte.

Sie ist verzweifelt, überfordert, die Nerven liegen blank. Jede Minute in der Gegenwart des schreiendes Kindes legt die Nerven Stück für Stück frei bis sie völlig blank sind. Ausgeliefert jeder unvorhergesehenen Situation. Da können schon mal Hände, vollgeschmiert mit Schokosoße des älteren Kindes, die auf dem schönen weißen Rock “Vintage” einen Abdruck hinterlassen, zum Heulkrampf führen.

Das Kindermädchen findet Charlotte, bemüht den Heulkrampf zu entkrampfen, in der Speisekammer vor.

…wer kennt das nicht?

Charlotte bewahrt Contenance gegenüber ihren Freundinnen. Sie wissen nicht um ihr Nervenkostüm. Scheinbar mit unsichtbarer Gefühlswelt begibt sie sich mit ihnen auf eine einwöchige Reise. Jeden Tag verraten Gestik, Mimik und Verhalten ihren eigentlichen Zustand. Guten Freundinnen entgeht nichts.

Miranda, selbst Mutter, lädt sie auf ein, zwei, drei… Cocktails ein und kitzelt Charlotte alles heraus.

Charlotte erzählt zum ersten Mal wie hart es ist Mutter zu sein. Beigemischt werden Mutteranekdoten von Miranda.

Die Szene aus dem Film “Sex and the City 2” gefällt mir richtig gut! Sie gefällt mir, weil sie Mütter bzw. Frauen die Kinder haben dazu auffordert alles mal rauszulassen. Das ist wahnsinnig befreiend! Es ist erlaubt mal jeden Satz, jeden Gedanken und sei er auch noch so schlimm, auszusprechen!

Nach so einem Gespräch kann man auch wieder entspannter ins Familiengetümmel gehen und eine gute Mutter sein. Nach so einer Aussprache legt sich wieder ein Mantel um die freiliegenden Nerven und sie sind gerüstet für die nächste Katastrophe mit den Kleinen! Und sie kommt bestimmt!

Letztendlich stoßen die beiden auf die Mütter an, die vollzeit im Beruf stecken und ohne Nanny klarkommen müssen.

Cheers!!!

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