Die Kaiserschnittgeburten sind in Deutschland stark gestiegen. Viele Frauen sehen den Vorteil einer geplanten Geburt und denken den Schmerzen entfliehen zu können.
Auch ist eine Kaiserschnittgeburt für die Krankenhäuser lukrativer. Eine natürliche Geburt kostet im Krankenhaus 1.400 Euro, während eine Kaiserschnittgeburt 2.600 Euro kostet.
Welche Komplikationen gehen mit einem Kaiserschnitt einher?
- Wird ein Kind per Kaiserschnitt aus dem Mutterleib “entfernt”, hat das Neugeborene meist noch Fruchtwasser in der Lunge. Dieses Wasser “verstopft” die Atemwege des Kindes.
- Kaiserschnitt-Frauen haben oft Probleme während der nachfolgenden Schwangerschaften und Geburten. Zum einen kanns sich der Mutterkuchen in die Narbe einnisten. Die Narbe ist unter Umständen nicht so dehnbar wie der Rest des Gewebes und könnte aufbrechen.
- Eine Narbe in der Bikinizone könnte Schwierigkeiten bei anderen Operationen bereiten.
- Meist treten nach Kaiserschnittgeburten Infektionen, Blutungen oder Thrombosen auf.
- Studien belegen, dass bei nachfolgenden Schwangerschaften, im Falle eines Kaiserschnittes vorher, das Risiko von Totgeburten höher liegt.
Fazit: Der Kaiserschnitt ist mit Sicherheit nicht die bessere Methode ein Kind auf die Welt zu bringen. Den Frauen, die sich vor einer natürlichen Geburt fürchten, müssen die Ängste genommen werden. Das ist Aufgabe der Hebamme. Sie sollte während der ganzen Geburtsarbeit bei der Frau sein und mit Tipps und Tricks zu Seite stehen. Mit Bewegungen, Düften und Musik können Schmerzen gemindert werden. Zudem sorgen körpereigene Stoffe für Pausen und schmerzfreie Momente während der Geburt.
Hier sehe ich wieder einen Punkt, sich für ein Geburtshaus zu entscheiden. Im Geburtshaus gibt es eine Hebamme, die nur für dich zuständig ist. Sie ist die ganze Zeit dabei und gibt nötige Informationen. Im Krankenhaus hat für eine intensive Betreuung kein Mensch Zeit.
