Was ist Mundsoor?
Bei Mundsoor handelt es sich um eine Entzündung der Mundschleimhaut, die durch Hefepilze hervorgerufen wird. Im Mund eines Kindes befinden sich – speziell auf der Zunge, der Wangenschleimhaut und am Gaumen – weißlich Stippchen, unter denen die Schleimhaut rot entzündet ist. Im Gegensatz zu Milchresten sind diese Stippchen nicht leich abwischbar. Manchmal ist die Mundschleimhaut auch nur schmerzhaft gerötet, ohne weißliche Ablagerungen.
Wie kommt es zum Mundsoor?
In den ersten Lebensmonaten sind die Abwehrkräfte des Säuglings natürlicherweise noch nicht voll ausgebildet. Hefepilze sind leicht übertragbar und gedeihen im feuchtwarmen Klima wie z. B. Mundhöhle. Eine Übertragung kann u. U. schon während der Geburt erfolgen. Auch die mütterliche Brust, Schnuller und Sauger können Infektionsquellen sein. Oft liegt aber auch gleichzeitig ein Windelsoor, d. h. eine durch Hefepilze verursachte Entzündung im Windelbereich beim Baby vor. Über die Hand des Kindes können dann die Hefepilze in den Mund gelangen. Auch Infektionen oder eine Therapie mit Antibiotika schwächen zusätzlich die Abwehrkräfte des Säuglings und können somit ebenfalls das Entstehen eines Mundsoors fördern.
Was hilft gegen Mundsoor?
Auf dem Markt werden verschiedene Medikamente angeboten. Der Wirkstoff ist Nystatin, der beispielsweise im Mundgel enthalten ist. Es beseitigt die Hefepilze ohne die normale Flora der Mundschleimhaut zu beeinflussen. Gezielt lässt sich das Mundgel in der Mundhöhle verteilen. Durch die gute Haftung verweilt der Wirkstoff länger an den entzündeten Stellen und kann somit seine Wirkung entfalten.
Zum Beispiel Lederlind Mundgel wirkt nur lokal, der Wirkstoff wird praktisch nicht resorbiert. Dies erklärt die gute Verträglichkeit. Es enthält keinen Zucker und hat einen angenehmen Geschmack nach Orangen.
Wie wendet man das Mundgel gegen Mundsoor an?
Grundsätzlich ist das Mundgel nach den Mahlzeiten aufzutragen, um ein ungestörtes Einwirken des Gels zu ermöglichen. 4mal täglich soll Lederlind Mundgel in der ganzen Mundhöhle, auch in den Backen und Lippentaschen verteilt werden. Wenn der Mundsoor sehr ausgeprägt ist, werden zuerst die weißlichen Beläge mit einem Tupfer abgewischt.
Was ist zusätzlich zu beachten?
- Achte auf eine saubere Körperpflege des Kindes. Benutze zur Reinigung des Kindes stets frische Waschlappen oder unbehandelte Einmaltücher. Schwämme sind Brutstätten für Pilze und Bakterien.
- Schnuller und Sauger müssen augekocht werden.
- Erneuere die Zahnbürste des Kindes, bevor du mit der Behandlung beginnst.
- Vermeide Fruchtsäfte und Obstzubereitungen: Sie enthalten Zucker und fördern damit das Wachstum von Pilzen. Außerdem enthalten viel Früchte, vor allem Zitrusfrüchte und Ananas. Stoffe, die die Haut reizen können.
- Anstelle von Obst sollte Gemüse, auch in Form von Saft, bevorzugt werden.

Mundsoor – Eine Pilzinfektion…
In den ersten sechs Lebensmonaten haben Babys oft weißliche oder graue Flecken im Mund. Höchstwahrscheinlich handelt es sich dabei um Mundsoor. Das ist eine Pilzinfektion der Mundschleimhaut. Der Hefepilz Candida albicans ist immer in der Mundflora. No…
Trackback by Entwicklung des Babys — 25. März 2011 @ 17:07